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Johannisfest in Bad Grund

Johannisfest wird am 24. Juni 2024 gefeiert

 

Bad Grund (kip) Die Johannigemeinde „Adeles Eck“ lädt zum Johannisfest am Montag, 24. Juni, ab 15.30 Uhr, am Hübichbrunnen zwischen St. Antoniuskirche und ehemaliges Rathaus ein. Es wird um den Johannisbaum mit der Johannisband getanzt. Wie in den Vorjahren ist der Johannisbaum von Ehrenamtlichen bunt geschmückt. Eine große Krone ziert besonders diesen Baum.

Für das leibliche Wohl wird mit Kaffee, Kuchen, leckeren Eieerkränzen, Käsenapp, Johannisburger, Johanni-Bowle und Kaltgetränken gesorgt.

Als besondere Gäste werden ab 18.30 Uhr die „Harzer Roller“ des Harzklubs Bad Grund auftreten.

Jung und alt sind zu diesem Traditionsfest herzlich willkommen.

 

Foto

Bunt geschmückter Johannsibaum

 

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Archiv Kippenberg

 

Verbraucherzentrale Niedersachsen

  • No-Show-Gebühren, Ausfallhonorare oder Stornokosten sind grundsätzlich rechtlich zulässig, es kommt jedoch auf die Details an
  • Wurden Stornokosten bei der Terminbuchung wirksam vereinbart, dürfen diese erst einmal verlangt werden – die Höhe muss aber angemessen sein
  • Die Verbraucherzentrale Niedersachsen gibt Tipps, wie Verbraucherinnen und Verbraucher mit einer Forderung nach Stornokosten umgehen sollten

 

Hannover, 06.06.2024 (ein/kip) Die Verbraucherzentrale Niedersachsen teilt mit: Einen Restaurantbesuch kurzfristig absagen oder den Frisörtermin vergessen? Wer eine Reservierung oder Terminbuchung nicht wahrnimmt, wird immer öfter zur Kasse gebeten. Denn für den Dienstleister können durch das Nichterscheinen oder die kurzfristige Absage Umsatzeinbußen entstehen, sodass diese eine No-Show-Gebühr verlangen. Die Verbraucherzentrale Niedersachsen erklärt, was sich dahinter verbirgt und ob Verbraucherinnen und Verbraucherinnen diese zahlen müssen. 

Wer Stornokosten zahlen soll, fragt sich zunächst, ob diese rechtlich überhaupt zulässig sind, insbesondere wenn der Termin oder die Reservierung storniert wurde. „Grundsätzlich gilt: Wenn ein Ausfallhonorar in den AGB, also den Allgemeinen Geschäftsbedingungen, wirksam vereinbart ist, darf dieses erst einmal verlangt werden“, erklärt Markus Hagge, Rechtsexperte der Verbraucherzentrale Niedersachsen. Hagge ergänzt: „Bei der Terminbuchung muss aber auf die Stornierungsbedingungen in den AGB und damit auf eventuell anfallende Kosten ausdrücklich hingewiesen werden.“

Höhe der Ausfallgebühr muss angemessen sein
Doch auch bei berechtigter Ausfallgebühr gilt: Die Höhe muss angemessen sein. „Im Zweifel sollte die Forderung überprüft werden“, rät Hagge und erklärt weiter: „Gleiches gilt, wenn der Termin frühzeitig abgesagt wurde und es trotzdem zu Schadensersatzforderungen kommt.“ Wenn überhaupt eine Entschädigung verlangt werden darf, richte sich diese nach bestimmten Kriterien: Zum Beispiel nach der eingeplanten Zeit, bereits getätigten Ausgaben oder einem nachweisbaren entgangenen Gewinn. Verbraucherinnen und Verbraucher sollten derartige Forderungen in jedem Fall rechtlich prüfen lassen und das Gespräch mit dem Anbieter suchen, um eine gemeinsame Lösung zu finden, empfiehlt der Rechtsexperte. 

Um Ärger mit Dienstleistern zu vermeiden, rät Hagge dazu, gebuchte Termine so früh wie möglich abzusagen, wenn diese nicht wahrgenommen werden können. Darüber hinaus sollten Verbraucherinnen und Verbraucher bei der Terminvereinbarung auf die allgemeinen Geschäftsbedingungen und Stornierungsbedingungen achten. 

Bei Fragen hilft die kostenlose  Beratung der Verbraucherzentrale Niedersachsen– vor Ort, telefonisch und per Video.

Verbraucherzentrale Niedersachsen

 

Klage gegen EWE Vertrieb GmbH erfolgreich -Verspätete Strom- und Gas-Abrechnungen rechtswidrig

 

Hannover (ein/kip) Die Verbraucherzentrale hatte gegen EWE geklagt, da Strom-, Gas- und Wärme Kundinnen und Kunden teils mehrere Monate auf Abrechnungen warten mussten. Das Gericht hat der Klage für Strom und Gas stattgegeben; bei Fernwärme liege aufgrund mangelnder Rechtsvorschriften kein Verstoß vor. Die Entscheidung des Landgerichts Oldenburg stärkt Verbraucherrechte und zeigt Defizite bei Fernwärme auf. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

Laut Urteil des Landgerichts Oldenburg hat die EWE Vertrieb GmbH Abrechnungen für Strom- und Gaslieferverträge außerhalb der Grundversorgung zukünftig spätestens sechs Wochen nach Ende des Abrechnungszeitraums zu erstellen. Die Verbraucherzentrale Niedersachsen hatte Klage gegen den Energieversorger eingereicht, da Kundinnen und Kunden teils mehrere Monate auf Jahres- und Abschlussrechnungen sowie die Auszahlung von Guthaben warten mussten. EWE war nicht bereit, eine Unterlassungserklärung abzugeben. Für Fernwärmeverträge wurde die Klage hingegen mangels klarer Rechtsvorschriften abgewiesen. Die Verbraucherzentrale Niedersachsen sieht das Urteil als wichtiges Signal für die Betroffenen. Gleichzeitig unterstreiche es den Handlungsbedarf im Bereich Fernwärme: Kundinnen und Kunden müssen hier die gleichen Rechte wie bei Strom- und Gaslieferverträgen erhalten. „Es freut uns sehr, dass unsere Klage in den wesentlichen Punkten erfolgreich war“, sagt René Zietlow-Zahl, Energierechtsexperte der Verbraucherzentrale Niedersachsen, und ergänzt: „Das Urteil ist ein wichtiges Signal für die Betroffenen. Es stärkt die Rechte der Verbraucherinnen und Verbraucher und unterstreicht, dass gesetzliche Fristen nicht einfach missachtet werden dürfen.“ Das Landgericht Oldenburg hat sowohl für Stromals auch für Gaslieferverträge außerhalb der Grundversorgung festgestellt, dass Abschluss- und Jahresrechnungen gemäß Vorgaben des Energiewirtschaftsgesetzes (EnWG) innerhalb von sechs Wochen nach Ende des Abrechnungszeitraums erfolgen müssen. In zwei der vorgelegten Fälle hatte EWE diese Frist um mehr als sechs und sieben Monate überzogen. „Für Kundinnen und Kunden ist das nicht nur ärgerlich, sondern nachteilig, weil sich damit auch die Auszahlung vorhandener Guthaben sowie die Überprüfung der monatlichen Abschläge verzögern“, erklärt Zietlow-Zahl. Kollektives Interesse der Verbraucherinnen und Verbraucher Das Gericht sieht es als erwiesen an, dass es sich bei den Verstößen nicht um Einzelfälle handelt: Dass eine Vielzahl von Kundinnen und Kunden betroffen ist, gehe schon aus der Kommunikation des Energieversorgers zu den freiwillig eingeräumten „Entschädigungszahlungen“ hervor. Es sei daher notwendig, die Rechtslage generell zu klären. Da EWE zudem nicht bereit war, eine Unterlassungserklärung abzugeben, bestehe Wiederholungsgefahr. Durch die Verpflichtung, das beanstandete Verhalten zukünftig zu unterlassen, sollen die Rechte der Verbraucherinnen und Verbraucher nun geschützt werden. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

 

presseinfo presseinfo presseinfo presseinfo 2/2 Pressestelle Herrenstr. 14 30159 Hannover Tel.: (05 11) 9 11 96-12 Fax: (05 11) 9 11 96-10 Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! www.verbraucherzentraleniedersachsen.de Verbraucherzentrale Niedersachsen e. V. Bei Fernwärme fehlt Verbraucherschutzvorschrift Für Fernwärmeverträge wurde die Klage der Verbraucherzentrale Niedersachsen hingegen abgewiesen. In der Urteilsbegründung heißt es, der Anspruch ergebe sich mangels einer einschlägigen Verbraucherschutzvorschrift nicht. „Für uns ist das Urteil wenig überraschend. Es unterstreicht, dass Kundinnen und Kunden hier deutlich schlechter gestellt sind als bei Strom- und Gaslieferverträgen“, kritisiert Zietlow-Zahl. Dass Fernwärmeversorger noch nicht einmal verpflichtet sind, Abrechnungen innerhalb einer bestimmten Frist zu erstellen, belege das schlechte Verbraucherschutzniveau. „Hier ist der Gesetzgeber gefragt. Wenn Fernwärme für Kundinnen und Kunden attraktiv sein soll, müssen ihre Rechte gestärkt werden“, fordert der Energierechtsexperte. Weitere Informationen unter www.verbraucherzentrale-niedersachsen.de/ewe-abrechnungen.

Lerbacher Treffen

Lerbacher Kreis verspricht einen interessanten Tagungsablauf vom 14.-16. Juni 2024

 

Lerbach (kip) Sprecher Hans-Joachim Kratsch berichtet über eine große Resonanz nach Versand der Einladung zum 46. Treffen des Lerbacher Kreises vom 14. - 16. Jun 2024 im Hotel Sauerbrey in Lerbach. Die Tagung beginnt am Freitag, 14. Juni, 18 Uhr, mit Vorgesprächen mit den neu hinzugekommenen Teilnehmern. Außerdem werden einige Programmabläufe besprochen. Danach wird Roswitha Kolatzki einen Vortrag zum Thema „Meine Altgroßtante Charlotte Müller, die älteste Straßenhändlerin der Welt“ halten. Anschließend spricht der Archivar Dieter Karl Wolff, Herzberg, über die Gnadenkonzession für die Gemeinde Herzberg von 1667 und deren Ablösung im 19. Jahrhundert.

Am Samstag, 15. Juni, 8.45 Uhr, treffen die Teilnehmer der Exkursion „Kaiserpfalz Goslar“ im Hotel Sauerbrey zur gemeinsamen Abfahrt. Nach Besuch der Kaiserpfalz und Mittagspause wird um 15 Uhr die Tagung im Hotel Sauerbrey fortgesetzt. Hans-Joachim Kratsch wird nach seiner Begrüßung den weiteren Tagungsablauf erläutern. Ortsbürgermeister Olivier Kutscher wird zu einem Grußwort mit Informationen über die Entwicklung derr Ortschaft Lerbach erwartet. Rainer Kutscher wird über das Mühlenbackhaus im Bergdorf Lerbach sprechen.

Im Anschluß daran wird Wolfgang Bertram Informationen geben über „Die BEWI-Erfinder aus dem Lerbachtal bauten Super-Belichtungsmesser“. Nach ihrer Lehre gingen die Brüder Ernst und Wilhelm Bertram nach München. Dort gründeten sie das Untenehmen BEWI. Diese Firma stellte zunächst Belichtungsmesser her und wurde später weltbekannt.

Hans-Jürgen Pflug hat sich mit seinem Referat „Vorstellung der Familie Pflug – aus den Niederungen nach Europa und bis in den Harz“. Der Referent erforschte mehr als 20 Generationen“ angekündigt,

Nach den jeweils gehaltenen Referaten ist Zeit zur Aussprache eingeplant.

Mit einem gemeinsamen Abendessen im Tagungshotel werden weitere Gespräche zur Familienforschung und der damit verbundenen Heimatgeschichte geführt.

Am Sonntag, 16. Juni, klingt die Tagung mit einer Schlussbesprechung und mit Entgegennahme von Anregungen zum nächsten Treffen die Tagung 2024 aus.

Biochemischer Verein Clausthal-Zellerfeld

Biochem. Verein Clausthal-Zellerfeld lädt zu Sommer-Veranstaltungen ein

 

Clausthal-Zellerfeld (kip) Der Biochemische Verein Clausthal-Zellerfeld v. 1893 befasst sich schwerpunktmäßig mit Schüßler Salze (Biochemie nach Dr. Schüßler). Der Verein lädt zu Treffen und sonstigen Zusammenkünften in Clausthal-Zellerfeld und Osterode ein. Diese Veranstaltungen besuchen schwerpunktmäßig Mitglieder aus Clausthal-Zellerfeld. Zahlreiche Mitglieder wohnen in Bad Grund, aber auch in Osterode und Seesen.

Am Montag, 10. Juni, heißt anlässlich des Treffens in Clausthal-Zellerfeld das Thema „Vital durch den Sommer mit Schüßler-Salzen“.

Ein weiteres Treffen ist am 12. August in Osterode geplant.

Weiter soll eine Vereinsfahrt zur Firma Jentschura stattfinden.. Die Firma stellt natürliche Produkte für den Säure-Basen-Haushalt her.

Außerdem ist ein Sommerfest geplant.

Weitere Informationen gibt gern die Vorsitzende Elke Blohm, Seesen, Tel. 05381- 46355.

 

Verbraucherzentrale Niedersachsen

Im Sommer oft unbemerkt hoher Heizenergieverbrauch
Guter Zeitpunkt für Heizungserneuerung

Hannover, 30.05.2024 (ein/kip) Die VBZ Niedersachsen informiert– In der Sommerzeit, wenn die Heizkörperventile längst heruntergedreht sind, gerät der Heizungskeller oft in Vergessenheit. Doch gerade in dieser Zeit werden mitunter unbemerkt beträchtliche Mengen an Brennstoff und Strom verbraucht. Klaus Nottebaum, Energieexperte der Verbraucherzentrale Niedersachsen, erklärt warum.

„Heizkessel, die im Sommer ausschließlich für die Erwärmung des Trinkwassers genutzt werden, weisen einen sehr niedrigen Nutzungsgrad von 20 bis 50 Prozent auf“, sagt Klaus Nottebaum, Energieexperte der Verbraucherzentrale Niedersachsen, und erklärt: „Grund dafür sind die Bereitschaftsverluste. Sie treten immer auf – unabhängig davon, wie viel Wärme abgenommen wird.“ Im Sommer werde daher ein beträchtlicher Teil der eingesetzten Energie nicht effizient genutzt.

Ein weiteres Problem: Fehlt eine Sommerschaltung – wie oft bei älteren Kesseln – oder wird die Umschaltung auf Sommerbetrieb schlichtweg vergessen, läuft der Kessel ganzjährig in Heizbereitschaft. Dann hält sich der Kessel selbst auf Betriebstemperatur und die Heizungspumpe verbraucht viel Strom, obwohl keine Wärme benötigt wird. „Anders als viele glauben, ist auch ein separat beheizter Gas-Warmwasserspeicher oft nicht effizienter – im Gegenteil. Diese Geräte können je nach Baualter noch höhere Energieverluste und Betriebskosten verursachen“, sagt Nottebaum. Das gelte sogar, wenn der danebenstehende Heizkessel abgeschaltet ist. 

Die Alternative: erneuerbare Energien 
Eine elegante Lösung für die sommerliche Trinkwassererwärmung bietet die Nutzung von Sonnenenergie. Dies kann entweder durch eine Solarwärmeanlage oder, falls beispielsweise mit einer Wärmepumpe geheizt wird, durch eine Photovoltaikanlage erfolgen. Bei richtiger Auslegung einer Solaranlage ist die sommerliche Wärmeerzeugung dann komplett regenerativ.

Die Installation von Heizungsanlagen auf Basis erneuerbarer Energien fördert der Bund mit bis zu 70 Prozent der Investitionssumme. „Der Sommer ist der optimale Zeitpunkt, um eine Heizungserneuerung anzugehen. Denn fällt die Heizung im Winter aus, müssen Entscheidungen oft schnell getroffen werden. Das kann dazu führen, dass nicht alle wichtigen Aspekte der Gebäudebeheizung berücksichtigt werden“, erklärt Nottebaum.

Unabhängige Beratung rund um die Themen Heizung, Energiekosten, baulicher Wärmeschutz, erneuerbare Energien und Fördermittel bietet die Verbraucherzentrale Niedersachsen. Interessierte können unter der Telefonnummer 0800 809 802 400 einen Termin vereinbaren. Mehr Informationen unter www.verbraucherzentrale-energieberatung.de. Die Energieberatung der Verbraucherzentrale wird gefördert vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz. 

Kommalpha

Kommalpha Immobilienspezialfondsanalyse: bisher kein wackeliges Fundament

Harte Zeiten für Investments in Immobilien. Zinswende, steigende Bau- und Energiekosten, Abwertungen von Objekten sowie die konjunkturelle Schwäche in Deutschland und allgemeine Unsicherheit sorgen für ein herausforderndes Umfeld. Wie gehen institutionelle Investoren im Hinblick auf Allokationen in Immobilienspezialfonds damit um? Sind die Dotierungen eingebrochen oder gibt es strukturelle Veränderungen auf Ebene der Investorengruppen oder der Zusammensetzung des Fondsvermögens? Diese und mehr Fragen beantwortet die aktuelle Immobilienspezialfondsanalyse aus dem Hause Kommalpha.Das Volumen von Immobilienspezialfonds hat in den letzten 13 Jahren überproportional zum gesamten Spezialfondsmarkt zugenommen und sie haben ihren Marktanteil konstant ausgebaut. Ihr Volumen stieg von Anfang 2010 bis Ende 2023 um 153 Milliarden Euro auf 182 Milliarden Euro an, was den zweiten Platz im Ranking der Veränderung bzw. des Zuwachses des Spezialfondsvolumens innerhalb des Betrachtungszeitraums bedeutet, hinter gemischten Wertpapierspezialfonds.In Bezug auf Neugeschäft weisen Immobilienspezialfonds im Betrachtungszeitraum einen fast ausschließlich positiven Trend des Nettomittelaufkommens auf. Bis auf kleine wenige Dellen steigen die Nettoflows langfristig an. Das beste Jahr in Sachen Nettomittelaufkommen war 2021 mit 14,1 Milliarden Euro, gefolgt von 2022 mit 13,9 Milliarden Euro und 2017 & 2019 mit jeweils 12,5 Milliarden Euro. Das Niveau des Nettomittelaufkommens der letzten beiden Jahre zeigt, dass die Zinswende im Frühjahr 2022 sowie das schwierige Umfeld im Immobilienbereich (bisher) keinen signifikanten Einfluss auf Nettodotierungen von institutionellen Investoren in Immobilienspezialfonds hatten. "In der Phase des steilen Zinsanstiegs ab Frühjahr 2022 ist das Nettomittelaufkommen nicht eingebrochen. Allerdings hat es sich zeitverzögert ab Februar 2023 etwas eingetrübt." so Clemens Schuerhoff, Vorstand bei Kommalpha und Studienautor. Keine Spur von Panik bei institutionellen Investoren.Der Anteil des Nettomittelaufkommens in Immobilienspezialfonds am gesamten Nettomittelaufkommen in Spezialfonds ist in der Betrachtungsperiode signifikant gestiegen. Von 2011 bis 2016 pendelte der Anteil zwischen 5 % und 10 %. Im Jahr 2019 schnellte er auf fast 20 % hoch und schwankte in den drei darauf folgenden Jahren rund um 10 %. Dann zog der Anteil des Nettomittelaufkommens von Immobilienspezialfonds an den Flows des Gesamtmarktes wieder deutlich an auf zuletzt beachtliche 23 % im Jahr 2023. "Es ist schon sehr bemerkenswert, dass in 2023 fast jeder vierte Euro vom gesamten Nettomittelaufkommen in Immobilienspezialfonds floss." stellt Clemens Schuerhoff fest.Im Immobilienspezialfondsgeschäft sind Altersvorsorgeeinrichtungen mit 52,4 Milliarden Euro und einem Anteil von 29 % die größte Investorengruppe in Deutschland. Versicherungen kommen auf Rang zwei mit 47,4 Milliarden Euro, was einen Marktanteil von 26 % ausmacht. Kreditinstitute halten Platz drei mit Kapitalanlagen in Höhe von 35,7 Milliarden Euro in Immobilienspezialfonds und einem Marktanteil von 20 %.Die von Kommalpha berechneten jährlichen Ausschüttungsrenditen von Immobilienspezialfonds weisen eine Bandbreite von 2,46 % in 2023 und 4,05 % in 2017 auf. Die Phase der höchsten Ausschüttungsrenditen befindet sich tendenziell in der Mitte des Betrachtungszeitraums von 2010 bis 2023. Eine Mustererkennung bzw. Korrelation zum Zinsniveau oder zu Themen wie Corona lässt sich nicht erkennen. "Die verhältnismäßig schwache Ausschüttungsrendite des Jahres 2023 könnte sich allerdings schon in Sachverhalten begründen, die belastende Wirkung für Ausschüttungen von Immobilienspezialfonds ausüben können. Im Wesentlichen handelt es sich dabei um die Zinswende, Kostensteigerungen im Bau und Handwerk sowie Bewertungsrückgänge von Objekten im Bestand." analysiert Clemens Schuerhoff.In Bezug auf die Zusammensetzung des Immobilienspezialfondsvermögens sind alle Komponenten in den letzten 13 Jahren gewachsen, und das zum Teil erheblich. Die größte Position sind konsequenterweise bebaute Grundstücke mit 140,8 Milliarden Euro per Ende 2023. Die zweitgrößte Komponente des Immobilienspezialfondsvermögens sind Beteiligungen an Immobilien-Gesellschaften mit 40,8 Milliarden Euro. Verbindlichkeiten von Immobilienspezialfonds haben sich von 12,1 Milliarden Euro per Ende 2010 auf 54,4 Milliarden Euro per Ende 2023 erhöht. Dabei handelt es sich im Vergleich zum Fondsvermögen um eine moderate Entwicklung, da sich die Verbindlichkeiten mit einem Faktor von 4,5 deutlich geringer vervielfacht haben als das Immobilienspezialfondsvermögen, bei dem der entsprechende Faktor 6,2 beträgt. Werden bebaute Grundstücke und aufgenommene Kredite als wesentliche Teilgröße von Verbindlichkeiten ins Verhältnis gesetzt, so ergibt sich eine Fremdkapitalquote von 31,9 % per Ende 2023. Diese Größe weist im Betrachtungszeitraum eine Bandbreite zwischen eben diesen 31,9 % und in der Spitze 36,2 % in 2016 auf. "Im Betrachtungszeitraum war die Fremdkapitalquote in Immobilienspezialfonds noch nie so gering wie aktuell." betont Clemens Schuerhoff.Das Ergebnisdokument kann kostenfrei auf der Homepage von Kommalpha heruntergeladen werden und wurde von der CACEIS Bank, DZ BANK, Hauck Aufhäuser Lampe und HIH Real

SoVD Gittelde-Windhausen

Nächster Kaffeenachmittag des SoVD Gittelde-Windhausen am 12. Juni 2024

 

Gittelde/Windhausen (kip) Der nächste Kaffeenachmittag des SoVD Gittelde-Windhausen findet am Mittwoch, 12. Juni 15 Uhr, im Mehrzweckraum in Windhausen, Untere Harzstraße 21, statt. Zu diesem Nachmittag lädt Frauensprecherin Angelika Fischer ein.

An diesem Nachmittag wird Bingo gespielt.

Weitere Informationen zu diesem Treffen gibt die Frauensprecherin Angelika Fischer, Tel. 05327 869 45 86, gern

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