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Gedicht -Sprüche

Ich brauche Menschen …

Ich brauche Menschen! Ja – in hellen Zimmern,
Erfüllt von Düften, Lächeln, Fächeln, Flimmern,
Wo schlank geformt – leichtwiegende Gedanken
Von Mund zu Mund sich lachend, blühend ranken!

Ich brauche Menschen … seid’ner Schleifen Rauschen
Und Blicke, die sich sorglos spielend tauschen,
Und Worte, die ob tausend Kelchen schweifen
Und manchmal scheue, süße Beeren streifen –
Und Töne, die wie flücht’ge Küsse drängen
Und sich an lauschend bange Ohren hängen
Und bunte Wolken in die Blicke stäuben
Und blenden, schmeicheln, lügen und betäuben
Und all das Leere, Schwere überhallen …

– – Stöhnst du, mein Herz, daß wir so tief gefallen?

Lisa Baumfeld (1877–1897)

„Die Liebe hat einen so besonderen Charakter, dass man sie weder verbergen kann, wo sie vorhanden ist, noch vortäuschen kann, wo sie nicht vorhanden ist.“

Madeleine de Souvré, Marquise de Sablé (1598–1678), französische Philosophin, Schriftstellerin und Salonnière

„Das Gute – dieser Satz steht fest – ist stets das Böse, was man läßt.“

Wilhelm Busch (1832–1908), deutscher Zeichner und Dichter

„Verbringe die Zeit nicht mit der Suche nach einem Hindernis, vielleicht ist keins da..“

Franz Kafka (1883–1924), österreichisch-tschechoslowakischer Schriftsteller

„Eine Übertreibung ist eine Wahrheit, die ihre Geduld verloren hat.“

Khalil Gibran (1883–1931), libanesisch-amerikanischer Dichter

„Liebe die Menschen, dann werden die Menschen auch dich lieben.“

Altägyptisches Sprichwort

„Da gibt es eine Stimme, die keine Worte benutzt – höre ihr zu.“

Rumi (1207–1273), persischsprachiger Dichter

„Nimm dir jeden Tag die Zeit, still zu sitzen und auf die Dinge zu lauschen. Achte auf die Melodie des Lebens, welche in dir schwingt.“

Buddha (560 - 480 v. Chr.)

Kenne Dich selbst am besten. Umgib Dich nur mit den Besten. unbekannt

„Man muss sich durch die kleinen Gedanken, die einen ärgern, immer wieder hindurchfinden zu den großen Gedanken, die einen stärken.“

Dietrich Bonhoeffer (1906–1945), Theologe und im deutschen Widerstand gegen den Nationalsozialismus

 

Siedlergemeinschaft "Grüne Tanne" Bad Grund

Siedlergemeinschaft „Grüne Tanne“ knobelt am 19. November 2026

Bad Grund (kip) Zu einem Knobelnachmittag lädt die Siedlergemeinschaft „Grüne Tanne“ zu Donnerstag, 19. November 2026, 15.00 Uhr, im Vereinsraum „Altes Rathaus“ in Bad Grund, Markt 18, ein. Diese Knobelnachmittage finden wieder regelmäßig jeden dritten Donnerstag im Monat statt..

Eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich.

Weitere Informationen gibt gern Vorsitzender Jürgen Knackstädt, Telefon 05327 2210.

Siedlergemeinschaft "Grüne Tanne" Bad Grund

Siedlergemeinschaft „Grüne Tanne“ lädt zum Frauentreff am 11. November 2026 ein

Bad Grund (kip) An jedem zweiten Mittwoch im Monat treffen sich Mitglieder der Siedlergemeinschaft „Grüne Tanne“ im Vereinsraum „Altes Rathaus“ in Bad Grund, Markt 18, zum Frauen-Nachmittag. Am Mittwoch, 11. November 2026, 15.00 Uhr, findet der nächste regelmäßige Frauen-Nachmittag statt.

Eine Anmeldung zur Teilnahme ist nicht erforderlich. Weitere Informationen zu diesem Nachmittag gibt gern Vorsitzender Jürgen Knackstädt, Tel. 05327-2210.

SoVD Gittelde-Windhausen-Willensen

Nächster Kaffeenachmittag des SoVD Gittelde-Windhausen-Willensen am 11. November 2026

Gittelde/Windhausen (kip) Der nächste Kaffeenachmittag des SoVD Gittelde-Windhausen-Willensen findet am Mittwoch, 11. November 2026, 15.00 Uhr, im Mehrzweckraum in Windhausen, Untere Harzstraße 21, statt. Wegen des großen Zuspruchs und des begrenzten Raumangebots bittet Frauensprecherin Angelika Fischer um eine vorherige Anmeldung. Am Nachmittag soll Bingo gespielt werden.

Weitere Informationen und Anmeldungen zu diesem Treffen gibt gern Frauensprecherin Angelika Fischer, Tel. 05327 869 45 86.

Volkstrauertag 2026

Zum Volkstrauertag das Lied „Der gute Kamerad“

Das Lied „Vom guten Kamerad“ ist ein Lied ohne Worte, das alljährlich bei der Zentralen Gedenkveranstaltung und zu vielen Gedenkfeiern vor Ort am Volkstrauertag erklingt. „Der gute Kamerad" begleitet staatliches Gedenken bei Begräbnissen von Bundeswehr-Soldatinnen oder Soldaten heute ebenso wie die Erinnerung an die Toten lang vergangener Kriege. Die Melodie ist das Symbol - der Text spielt keine Rolle mehr. „Der gute Kamerad" ist und bleibt traditionelles Element des Gedenkens. Der Text ist 1809 während der napoleonischen Befreiungskriege entstanden und es erklingt die Melodie auch am französischen Nationalfeiertag am Grabmal des unbekannten Soldaten. In den Niederlanden und in Japan gibt es das Lied in der Landessprache und auch in die Weltsprache Ido sind die Zeilen übersetzt.

Verfasst hat den Text der bekannte Tübinger Dichter Ludwig Uhland, der ein Kriegslied für ein Flugblatt schreiben sollte. Er fühlte mit den Soldaten auf beiden Seiten. Später war Uhland nicht nur Literaturwissenschaftler, sondern auch Jurist und Politiker und gehörte dem ersten gesamtdeutschen Parlament, der Frankfurter Nationalversammlung an.

Die Melodie geht auf ein Schweizer Volkslied zurück - Friedrich Silcher aus Tübingen hat sie 1825 hinzugefügt. Richard von Weizsäcker hat übrigens als Bundespräsident 1993 prüfen lassen, ob "Der gute Kamerad" noch in die politische Gedenkkultur des wiedervereinigten Deutschlands passt. Er erfuhr, dass das Lied seit 1918 und damit auch in der Weimarer Republik bei staatlichen Totenfeiern zu hören war. Der Journalist und Schriftsteller Kurt Oesterle kommt in einem ausführlichen Aufsatz zu dem Schluss: "Auf unabsehbare Zeit wird das Lied ohne Worte die Begleitmusik staatlichen Gedenkens bleiben." 

Der gute Kamerad von Ludwig Uhland (1809)

Ich hatt einen Kameraden,
Einen bessern find'st du nit.
Die Trommel schlug zum Streite,
Er ging an meiner Seite
In gleichem Schritt und Tritt.

Eine Kugel kam geflogen,
Gilt's mir oder gilt es dir?
Ihn hat es weggerissen,
Er liegt mir vor den Füßen,
Als wär's ein Stück von mir.

Will mir die Hand noch reichen,
Derweil ich eben lad.
Kann dir die Hand nicht geben,
Bleib du im ew'gen Leben

Mein guter Kamerad!

Volkstrauertag 2026

Totengedenken

Das Totengedenken wird bei den meisten Gedenkfeiern zum Volkstrauertag gesprochen. 1952 führte Bundespräsident Theodor Heuss das Sprechen des Totengedenkens ein. Der Text wurde in den zurückliegenden Jahren mehrfach geändert. Der aktuelle Text lautet:

Wir denken heute an die Opfer von Gewalt und Krieg, an Kinder, Frauen und Männer aller Völker.

Wir gedenken der Soldaten, die in den Weltkriegen starben, der Menschen, die durch Kriegshandlungen oder danach in Gefangenschaft, als Vertriebene und Flüchtlinge ihr Leben verloren.

Wir gedenken derer, die verfolgt und getötet wurden, weil sie einem anderen Volk angehörten, einer anderen Rasse zugerechnet wurden, Teil einer Minderheit waren, etwa wegen ihrer geschlechtlichen oder sexuellen Identität, oder deren Leben wegen einer Krankheit oder Behinderung als lebensunwert bezeichnet wurde.

Wir gedenken derer, die ums Leben kamen, weil sie Widerstand gegen Gewaltherrschaft geleistet haben, und derer, die den Tod fanden, weil sie an ihrer Überzeugung oder an ihrem Glauben festhielten.

Wir trauern um die Opfer der Kriege und Bürgerkriege unserer Tage, um die Opfer von Terrorismus und politischer Verfolgung, um die Bundeswehrsoldaten, Polizisten und anderen Einsatzkräfte, die im Einsatz für unser Land ihr Leben verloren.

Wir gedenken heute auch derer, die bei uns durch Hass und Gewalt Opfer geworden sind. Wir gedenken der Opfer von Terrorismus und Extremismus, Antisemitismus und Rassismus in unserem Land. 

Wir trauern mit allen, die Leid tragen um die Toten, und teilen ihren Schmerz.

Aber unser Leben steht im Zeichen der Hoffnung auf Versöhnung unter den Menschen und Völkern, und unsere Verantwortung gilt dem Frieden unter den Menschen zu Hause und in der ganzen Welt. (kip)

Volkstrauertag 2026

Gedenken am Volkstrauertag im Wandel der Zeit

Der erste Volkstrauertag fand am 5. März 1922 statt. Das Datum im März mag verwundern, denn heute wird er als einer der wenigen staatlichen Feiertage im November begangen – zwei Sonntage vor dem ersten Advent. Der Deutsche Bundestag ist heute Ort der zentralen Gedenkstunde.

Der alljährlich stattfindende Volkstrauertag zählt zu den stillen Feier- und Gedenktagen – Allerheiligen, Allerseelen, Totensonntag. Doch was war der Anlass seiner Gründung? Und wie hat er sich in mehr als 100 Jahren verändert? 

Volkstrauertag als Zeichen der Solidarität 

Eingeführt hat ihn der am 16. Dezember 1919 gegründete Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge zum Gedenken an die Kriegstoten des Ersten Weltkrieges. Der Volksbund ist eine nichtstaatliche, gemeinnützige, humanitäre Organisation, die sich überwiegend aus Spenden und Mitgliedsbeiträgen finanziert.

Die Gründung hatte einen traurigen Anlass: Nach dem Ersten Weltkrieg wollten Angehörige wissen, wo ihre Männer und Söhne, ihre Brüder und Väter geblieben waren. Zumindest wollten sie Gewissheit haben, wo die Gräber lagen, um einen Platz zum Trauern zu finden.

Der Volkstrauertag sollte ein Zeichen der Solidarität setzen: derjenigen, die keinen Verlust zu beklagen hatten, mit denen, die um Gefallene trauerten. Bereits im November 1921 hatte der Volksbund einen Ausschuss ins Leben gerufen, der sich mit dem Thema eines nationalen Gedenktages beschäftigte. 

Ein ideelles Mahnmal

Der Volksbund lehnte damals den Bau eines großen Ehrenmals ab. Er empfahl als ideelles Mahnmal einen säkularen Gedenktag, der – losgelöst von den kirchlichen Gedenktagen im November – vorranging der Erinnerung an die gefallenen Weltkriegssoldaten gewidmet sein sollte. 

Der Volkstrauertag sollte nicht nur die Trauer und die Vergangenheit, sondern einen Aufbruch in eine neue, bessere Zukunft symbolisieren. Deshalb plädierte der Volksbund dafür, diesen Gedenktag in den Frühling zu legen. Aus dieser Symbolik des „deutschen Frühlings“ nach dem Winter sollte ein nationaler Aufbruch abgeleitet werden. 

Die erste offizielle Feierstunde fand 1922 im Deutschen Reichstag in Berlin statt. Der damalige Reichstagspräsident und SPD-Abgeordnete Paul Löbe hielt eine im In- und Ausland vielbeachtete Rede, denn er stellte einer Gegenwart voller Feindseligkeiten den Gedanken an Versöhnung und Verständigung gegenüber. „… Leiden zu lindern, Wunden zu heilen, aber auch Tote zu ehren, Verlorene zu beklagen, bedeutet Abkehr vom Hass, bedeutet Hinkehr zur Liebe, und unsere Welt hat die Liebe not…“ 

Ein Komitee, dem neben Kulturschaffenden, Glaubensgemeinschaften, Hilfsorganisationen und dem jüdische Frauenbund zahlreiche weitere Organisationen angehörten, hatte unter Federführung des Volksbundes erreicht, dass der Volkstrauertag in den meisten Ländern des Reiches gemeinsam begangen wurde.

Die Organisationen der sozialistischen Arbeiterschaft, der Allgemeine Deutsche Gewerkschaftsbund und der Reichsbund deutscher Kriegsbeschädigter (heute Sozialverband Deutschland (SoVD)) standen dem ablehnend gegenüber, denn sie befürchteten, dass dieser Tag zu nationalistischen Feiern benutzt werden könnte. Ihre Bedenken sollten sich bestätigen: Die Veranstaltungen zum Volkstrauertag wurden in den Folgejahren immer stärker von militärischer Symbolik und nationalen Mythisierungen geprägt.

Der „Heldengedenktag“

1933 wurde Adolf Hitler zum Reichskanzler gewählt: ein Schicksalsjahr für die Deutschen. Besser gesagt, ein Schicksalsschlag – aber im doppelten Wortsinn – ein selbstgewählter. Die Wehrmacht übernahm im Zweiten Weltkrieg die Errichtung von Soldatenfriedhöfen.t

1934 bestimmte das neue nationalsozialistische Regime per Gesetz den Volkstrauertag zum Staatsfeiertag und „Heldengedenktag“. Nun flatterten die Fahnen nicht mehr auf Halbmast, sondern wurden voll gehisst.

Im November 1936 schrieb Propagandaminister Joseph Goebbels in seinen Tagebüchern, dass das Trauern eingeschränkt werden müsse, es sei „so ganz und gar unnationalsozialistisch‘. Die Träger des „Heldengedenktages“ waren von da an die Wehrmacht und die NSDAP. Die Richtlinien über Inhalt und Ausführung erließ der Reichspropagandaminister. Entsprechend war die Ausrichtung der Veranstaltungen – bis zum bitteren Ende 1945.

Vorletzter Sonntag im Kirchenjahr

Nach Gründung der Bundesrepublik Deutschland erinnerte der Volksbund, der rasch nach dem Krieg in den drei westlichen Besatzungszonen die Arbeit wieder aufgenommen hatte, an den Volkstrauertag. 1950 wurde er erstmals neben vielen regionalen Veranstaltungen mit einer Feierstunde im Plenarsaal des Deutschen Bundestages begangen.

Der Termin wurde nach einer Übereinkunft zwischen der Bundesregierung, den Ländern und den großen Glaubensgemeinschaften auf den vorletzten Sonntag im Kirchenjahr (evangelisch) beziehungsweise den 33. Sonntag im Jahreskreis (katholisch) verlegt. 

Nach der Wiedervereinigung und nach Fall des Eisernen Vorhangs

Nach dem Fall des Eisernen Vorhangs und der Wiedervereinigung in 1989 begann der Volksbund seine Arbeit auch im Osten. Die Grabanlagen der etwa drei Millionen deutschen Soldaten des Zweiten Weltkrieges sind schwer auffindbar, zerstört oder geplündert. Der Volksbund richtete nach 1989 im Osten 331 Friedhöfe des Zweiten Weltkrieges und 188 Anlagen des Ersten Weltkrieges wieder her oder legte sie neu an.l

Historische Themen erschreckend aktuell

Die Formen des Gedenkens veränderten sich mit der gesellschaftlichen Modernisierung der Bundesrepublik. Gleiches gilt für das 1952 durch den Bundespräsidenten Theodor Heuss eingeführte Totengedenken: Anfangs nahm es ausschließlich die gefallenen Weltkriegssoldaten in den Blick, heute wird an dieser Stelle aller Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft als auch der Einsatzkräfte wie beispielsweise der Soldaten der Bundeswehr oder der Einsatzkräfte der Polizei gedacht.

Der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge (mehr nur unter Bezeichnung Volksbund bekannt)

Der Volksbund ist ein gemeinnütziger Verein. Er nimmt im Auftrag der Bundesregierung die Suche von Kriegstoten im Ausland wahr. Er schließt mit ausländischen Regierungen Verträge ab, um in diesen Ländern entsprechend seiner Aufgabe zu handeln. Der Volksbund bettet die Kriegstoten um und sorgt für eine würdige Bestattung. Der Volksbund pflegt rund 840 Kriegsgräberstätten mit 2,8 Millionen Kriegstoten in 45 Ländern und betreut Angehörige. Rund 54.000 Mitglieder und 138.000 Spender helfen dem Volksbund bei seiner friedensstiftenden Arbeit. Mit Haus- und Straßensammlungen bittet der Volksbund auch in diesem Jahr um Unterstützung.

Jugendarbeit mit Bildungsangeboten Vom Kriegsgrab leitet der Volksbund seit 1953 einen pädagogischen Auftrag unter dem Motto „Versöhnnung über den Gräbern – Arbeit für den Frieden“ ab. Als einziger Gräberdienst bietet der Volksbund weltweit Jugend- und Bildungsarbeit an. Mit seinen Jugend- und Bildungsangeboten erreicht er jährlich rund 38.000 junge Menschen. So haben beispielsweise junge Deutsche und Dänen gemeinsam Lernmateralien zur Erinnerung an Flucht und Verteibung entwickelt. Diese Lernmateralien können in der Mediathek des Volksbundes abgerufen werden. Seit 55 Jahren führen junge Menschen mit dem Volksbund -Landesverband Berlin- Bildungsarbeiten in der Marktgemeinde Mauthausen (Österreich) durch. Bis 1971 war es noch keine Selbstverständlichkeit, daß der Volksbund diese Aufgabe mit ausländischen Städten und Gemeinden wahrnahm. Diese Beiträge sind wichtig gegen das Vergessen der Opfer kriegerischer Auseinandersetzungen, denn heute gibt es immer weniger Zeitzeugen, die über Krieg und Gewaltherrschaft berichten können.

Für seine Arbeit ist er dringend auf Mitgliedsbeiträge und Spenden angewiesen.(kip)

 

Volkstrauertag 2026

Gedenkfeiern zum Volkstrauertag am 15. November 2026

Gemeinde Bad Grund (kip) Am Sonntag, 15. November 2026, finden die Gedenkfeiern zum Volkstrauertag statt. Dazu laden der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge und die Gemeinde Bad Grund ein. Mit Gottesdiensten beginnt das Gedenken in den einzelnen Ortschaften. Im Anschluss an die feierlichen Gottesdienste, die an diesem Sonntag Gottesdienst des stillen Gedenkens und der Mahnung stehen, werden an den jeweiligen Gedenkstätten Kränze im Beisein der Einwohner, Vereine und Verbände niedergelegt.

Der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge ist ein Jahr nach dem Ende des Ersten Weltkrieges im Dezember 1919 gegründet und besteht somit 107 Jahre. Wechselvoll wie die Geschichte unseres Landes ist auch die Geschichte dieses Vereins.

Während des Zweiten Weltkrieges gab es andere Probleme und Ereignisse als die eigentliche Arbeit des Volksbundes. Doch nach 1945 ist der Volksbund, der sich um die Pflege der deutschen Kriegsgräber im In- und Ausland im Auftrag der Bundesregierung kümmert, inzwischen verantwortlich in aller Welt tätig. Er schließt Verträge mit ausländischen Regierungen ab, um in diesen Ländern tätig werden zu können. Diese internationalen Verträge sind Grundlage seiner Arbeit im Ausland. Inzwischen betreut der Volksbund Millionen Gräber der Opfer der Kriege und der Gewaltherrschaft. Weiter tritt er zur Mahnung für den Frieden ein.

In der Präambel seiner Satzung steht: Im Gedenken an die Milionen Kriegstoten, in der Erkenntnis,daß ihr Vermächtnis alle Völker zur Verständigung und Frieden mahnt, in dem Bestreben, das Leid der Hinterbliebenen zu lindern, hat sich der am 18. Dezember 1919 gegründete Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge die Sorge um die Gräber der Kriegstoten zur Aufgabe gesetzt.

Die Gedenkfeier zum Volkstrauertag findet in der Gemeinde Bad Grund in der Ortschaft Bad Grund in der Friedhofskapelle am Sonnenbadweg statt. Die Gedenkfeier beginnt um 14.00 Uhr mit einem Gottesdienst in der Friedhofskapelle und anschließend am neuen Ehrenmal unterhalb der Friedhofskapelle mit einer musikalischen Umrahmung durch den Musikzug Taubenborn.

In Badenhausen beginnt die Gedenkfeier um 09.15 Uhr mit dem Treffen der örtlichen Vereine und Verbände mit ihren Vereinsfahnen an der Gaststätte „Deutsches Haus“. Von dort gehen die Vereine und Verbände zur St. Martins-Kirche. Dort beginnt der Gottesdienst um 9.30 Uhr mit anschließender Kranzniederlegung an der benachbarten Gedenkstätte.

In Eisdorf treffen sich die Vereine und Verbände um 10.40 Uhr vor der ehemaligen Gaststätte Ohse im Mitteldorf, um gemeinsam um 10.50 Uhr an der Gedenkstätte vor der St. Georgs-Kirche zur Kranzniederlegung teilzunehmen. Im Anschluss beginnt der Gottesdienst in der St. Georgs-Kirche um 11.00 Uhr.

Im Flecken Gittelde beginnt um 10.15 Uhr die Gedenkstunde in der St. Johannes-Kirche mit anschließender Gedenkfeier etwa um 11.00 Uhr am Ehrenmal. Hier werden die Fahnenabordnungen der Vereine und Verbände zur Kranzniederlegung Spalier stehen.

In Teichhütte beginnt die Gedenkstunde etwa um 11.30 Uhr am Ehrenmal mit Kranzniederlegung.

In Willensen beginnt die Gedenkfeier in der örtlichen Friedhofskapelle um 12.00 Uhr. Anschließend findet die Kranzniederlegung zum Gedenken der Opfer am Ehrenmal auf dem Friedhof Willensen statt.

In Windhausen beginnt die Gedenkfeier mit einem Gottesdienst in der St. Johannis-Kirche um 11.00 Uhr mit anschließendem Gedenken am Ehrenmal unterhalb der Burgruine mit anschließender Kranzniederlegung.

Foto (Archiv Kippenberg)

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Gedenkstätte vor der St. Georgs-Kirche mit zwei niedergelegten Kränzen

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Ortsbürgermeister Olaf de Vries und Pfarrerin Melanie Klawitter sprechen bewegende Worte an der Gedenkstätte

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Gang zum Ehrenmal unterhalb der Burgruine Windhausen

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Neues Ehrenmal auf dem Bergfriedhof der Bergstadt unterhalb der Friedhofskapelle

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Soldatengräber auf dem Bergfriedhof der Bergstadt

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Gedenkstätte unterhalb der Burgruine Windhausen

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Gedenkstätte Badenhausen mit niedergelegtem Kranz

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