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Aktuell

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Volkstrauertag 2026

Haus- und Straßensammlung für den Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge

Bad Grund (kip) Die Gemeinde Bad Grund teilt mit, dass in diesem Jahr keine Haus- und Straßensammlung für den Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge in der Gemeinde Bad Grund durchgeführt wird. Es konnten keine freiwilligen Sammler gewonnen werden.

Wer dennoch eine Spende zugunsten des Volksbundes zur Unterhaltung, Pflege ud Gestaltung der Ruhestätten der Gefallen geben möchte, kann seine Geldspende auf das Konto der Gemeinde Bad Grund (Harz) IBAN Volksbank im Harz DE95 2689 1484 3605 8009 00 mit dem Zusatz Spende Volksbund oder des Volksbundes IBAN DE23 5204 0021 0322 2999 00 überweisen. Weitere Informationen sind unter www.volksbund.de zu finden.

Die Gemeinde Bad Grund leitet die Spenden an den Volksbund Deutsche Kriegsfürsorge weiter.

Gedicht

Lebenslied

Den Erben laß verschwenden
An Adler, Lamm und Pfau
Das Salböl aus den Händen
Der toten alten Frau!
Die Toten, die entgleiten,
Die Wipfel in dem Weiten –
Ihm sind sie wie das Schreiten
Der Tänzerinnen wert!

Er geht wie den kein Walten
Vom Rücken her bedroht.
Er lächelt, wenn die Falten
Des Lebens flüstern: Tod!
Ihm bietet jede Stelle
Geheimnisvoll die Schwelle;
Es gibt sich jeder Welle
Der Heimatlose hin.

Der Schwarm von wilden Bienen
Nimmt seine Seele mit;
Das Singen von Delphinen
Beflügelt seinen Schritt:
Ihn tragen alle Erden
Mit mächtigen Gebärden.
Der Flüsse Dunkelwerden
Begrenzt den Hirtentag!

Das Salböl aus den Händen
Der toten alten Frau
Laß lächelnd ihn verschwenden
An Adler, Lamm und Pfau:
Er lächelt der Gefährten. –
Die schwebend unbeschwerten
Abgründe und die Gärten
Des Lebens tragen ihn.

Hugo von Hofmannsthal (1874–1929)

VBZ Niedersachsen

Starlink gibt Unterlassungserklärung ab

Verbraucherzentrale Niedersachsen setzt sich gegen Preis- und Tarifänderungen durch

Hannover (kip) Die Verbraucherzentrale Niedersachsen teilt mit: Der satellitengestützte Internetdienst Starlink Internet Services Limited hatte den Preis für seinen Tarif „Privathaushalt 200 Mbit/s“ während der Laufzeit erhöht. Gleichzeitig berichteten Kundinnen und Kunden, dass der Anbieter ihren Tarif ohne vertragliche Vereinbarung in einen deutlich teureren Tarif umgestellt hat. Die Verbraucherzentrale Niedersachsen hat Starlink daher abgemahnt – mit Erfolg. Der Internetdienst verpflichtet sich dazu, die beanstandeten Praktiken in Zukunft zu unterlassen.

Anlass der Abmahnung waren Beschwerden von Verbraucherinnen und Verbrauchern, die über eine Erhöhung des monatlichen Tarifpreises informiert worden waren. Starlink hatte damals unter anderem eine Preisanpassung auf Grundlage einer aus Sicht der Verbraucherzentrale intransparenten Vertragsklausel vorgenommen. Zudem berichteten Betroffene, dass sie ohne ihre ausdrückliche Zustimmung vom Tarif „Privathaushalt 200 Mbit/s“ in den deutlich teureren Tarif „Privathaushalt Max“ umgestellt worden seien. „Wir begrüßen, dass Starlink in den beanstandeten Punkten Einsicht gezeigt hat“, sagt Jana von Bibra, Rechtsexpertin der Verbraucherzentrale Niedersachsen. „Verbraucherinnen und Verbraucher müssen sich darauf verlassen können, dass die vereinbarten Leistungen und Preise nicht nach Belieben geändert werden. Wer einen Vertrag abschließt, hat Anspruch auf klare und nachvollziehbare Regelungen.“Für die von der Erhöhung betroffenen Verbraucher und Verbraucherinnen bedeutet das, unrechtmäßig gezahlte Beträge können zurückgefordert werden. Aber Achtung: Gelten kurze Kündigungsfristen wie bei den Monatsverträgen, kann das Unternehmen eine Kündigung aussprechen und eine Weiterversorgung nur zum neuen Tarif verlangen.

Bei Fragen hilft die kostenlose Beratung der Verbraucherzentrale Niedersachsen – vor Ort, telefonisch und per Video. 

VBZ Niedersachsen

Warmwasser: Mit kleinen Änderungen spürbar sparen

Energieberatung der Verbraucherzentrale Niedersachsen gibt Tipps

Ob Duschen, Händewaschen oder Geschirrspülen: Für die Erwärmung von Wasser wird in privaten Haushalten viel Energie benötigt. Wer beim Warmwasserverbrauch bewusster handelt und auf effiziente Technik setzt, kann seine Energie- und Wasserkosten deutlich senken. Darauf weist die Energieberatung der Verbraucherzentrale Niedersachsen hin.

„Gerade bei den aktuell hohen Energiekosten lohnt sich ein genauer Blick auf die eigene Warmwassernutzung“, sagt Holger Glaus, Energieberater im Auftrag der Verbraucherzentrale Niedersachsen. „Ein reduzierter Warmwasserverbrauch und die richtige Technik können oft ohne großen Aufwand bares Geld sparen.“ Besonders wirksam ist es, die Duschzeit zu verkürzen und wassersparende Duschköpfe oder Armaturen zu nutzen. Dadurch wird weniger Energie für die Erwärmung benötigt, weniger Trinkwasser verbraucht und zugleich fallen geringere Abwassergebühren an.

Wie das Warmwasser erzeugt wird, spielt ebenfalls eine Rolle. In vielen Häusern wird es zentral für mehrere Zapfstellen bereitgestellt. Das ist oft sinnvoll bei höherem Verbrauch, etwa in Familienhaushalten. Wird dagegen nur wenig Warmwasser benötigt oder liegen Küche und Bad weit voneinander entfernt, können dezentrale Geräte direkt an der Zapfstelle, etwa Durchlauferhitzer oder kleine Speichergeräte, Energieverluste vermeiden. Hier sollte geprüft werden, ob sich der Austausch eines älteren hydraulischen Durchlauferhitzers gegen ein modernes elektronisch geregeltes System lohnt. Es arbeitet deutlich effizienter und kann den Stromverbrauch merklich senken.

Für Hausbesitzerinnen und Hausbesitzer lohnt sich zudem der Blick aufs Dach: Eine Photovoltaikanlage kann überschüssigen Solarstrom nutzen, um Warmwasser zu erzeugen. So lässt sich ein größerer Teil des selbst produzierten Stroms direkt im Haushalt verwenden. Bei niedrigen Stromverbräuchen (circa 2000 kWh) kann auch ein Steckersolargerät für eine spürbare Entlastung sorgen.

Fragen zum Thema energiesparender Umgang mit Warmwasser beantwortet die Energieberatung der Verbraucherzentrale Niedersachsen mit ihrem umfangreichen Angebot. Die Beratung findet online, telefonisch, per Video oder in einem persönlichen Gespräch statt. Die Fachleute informieren anbieterunabhängig und individuell. Für einkommensschwache Haushalte mit entsprechendem Nachweis sind alle Beratungsangebote kostenfrei. Mehr Informationen gibt es unter verbraucherzentrale-niedersachsen.de/energieberatung oder bundesweit kostenfrei telefonisch unter 0800 809 802 400 und in Vorträgen. Die Energieberatung der Verbraucherzentrale Niedersachsen wird gefördert vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie.

Kloster Walkenried

 

Spiritueller Herbst: Finale im Kloster Walkenried am 31. Oktober 2026 und am 1. November 2026

Walkenried (ein/kip) Am Wochenende vom 31. Oktober bis zum 1. November klingt der „Spirituelle Herbst“ der Harzer Klöster aus. Das ZisterzienserMuseum Kloster Walkenried lädt dazu noch einmal zu drei besonderen Führungen ein:

  • Sonderführung zum Reformationstag: Auf den Spuren Martin Luthers in Walkenried, 31.10., 12.00 Uhr (12 € bzw. 10 € ermäßigt inkl. Museumseintritt). Neben der Kirchenruine und dem eindrucksvollen Kreuzgang gehört auch der heute als Kirche genutzte Kapitelsaal mit seiner kunstvollen Ausstattung zum Rundgang. Dabei erfahren die Gäste mehr über die bewegte Umbruchzeit des 16. Jahrhunderts im Kloster Walkenried und das Geheimnis der „Luther-Falle“.
  • Führung im Kerzenschein: 31.10., 17.15 Uhr (13 € bzw. 11 € ermäßigt). Der einstündige Rundgang führt durch den stimmungsvoll erleuchteten gotischen Kreuzgang und die ebenerdig gelegenen Räume des Klosters. Eingetaucht in das warme Licht Hunderter Kerzen, erfahren die Gäste von der bewegten Geschichte der Walkenrieder Gottesmänner und ihres Klosters. Mindestalter 10 Jahre. Warme Kleidung ist empfehlenswert.
  • Führung „Zwischen Himmel und Hölle“: 1.11., 14.30 Uhr, rund um die geheimnisvolle Bilderwelt und Symbolik des Kreuzgangs (12 € bzw. 10 € ermäßigt inkl. Museumseintritt). Der Walkenrieder Kreuzgang gilt als einer der schönsten in Norddeutschland. Auf Konsolen, Schlusssteinen und Kapitellen finden sich Gesichter und Blattmasken, Tiere und Fabelwesen sowie vielfältiger Pflanzenschmuck. Alle diese Darstellungen sind von einer sakralen Symbolik durchdrungen, die die Gäste bei einem Rundgang entdecken können.

Für alle Führungen ist eine Anmeldung beim Besucherservice bis spätestens zwei Tage vorher nötig (Tel.: 05525-9599064 oder per Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!).

Alle Informationen zum Programm finden Sie auf der Seite zum „Spirituellen Herbst“: https://www.kloster-walkenried.de/de/veranstaltungen/veranstaltungshighlights/spiritueller-herbst

Weitere Infos und Anmeldungen:

ZisterzienserMuseum Kloster Walkenried - Steinweg 4a - 37445 Walkenried

Besucherservice: Tel. 05525-9599064 – Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

VBZ Niedersachsen

Umfrage zeigt, wo es beim Glasfaserausbau hakt

Verbraucherzentrale Niedersachsen sieht Handlungsbedarf bei Informationspflichten und Mehrkosten

Hannover (ein/kip) Die Verbraucherzentrale Niedersachsen eilt mit: Eine aktuelle Umfrage im Auftrag der Verbraucherzentrale Niedersachsen zeigt: Unzureichende Informationen, Verzögerungen bei der Freischaltung und teils erhebliche Mehrkosten sind die Hauptprobleme beim Glasfaserausbau. Die geplante Novelle des Telekommunikationsgesetzes müsse Anbieter daher stärker in die Pflicht nehmen, Kundinnen und Kunden umfassend über Abläufe und Kosten zu informieren, fordert die Verbraucherzentrale Niedersachsen. Zudem müsse Festnetz und Internet auch zukünftig für alle bezahlbar bleiben.Der Ausbau des Glasfasernetzes gilt als wichtige Voraussetzung für die digitale Zukunft. Doch eine repräsentative Befragung von 1.000 Glasfasernutzerinnen und -nutzern in Niedersachsen zeigt: Der Weg zum Anschluss verläuft nicht immer reibungslos. Rund ein Drittel der Befragten hätte sich mehr Informationen zum Ablauf und zur Technik gewünscht. 21 Prozent geben an, Probleme im Zusammenhang mit dem Glasfaseranschluss erlebt zu haben. Neben technischen Problemen, werden am häufigsten Verzögerungen beim Ausbau und bei der Freischaltung genannt.

Mehrkosten für den Ausbau und teurere Tarife

Bei einem Teil der Kundinnen und Kunden wird der Ausbau zudem teurer als erwartet. Die Spanne reicht von bis zu 50 Euro bis über 500 Euro, durchschnittlich betragen die Mehrkosten laut Umfrage 450 Euro. „Nicht selten sind die letzten Meter von der Straße zum Grundstück oder vom Keller in die Wohnräume nicht im Preis inbegriffen“, erklärt Jana von Bibra, Rechtsexpertin der Verbraucherzentrale Niedersachsen. Betroffene sind dann meist überrascht, die Hausverkabelung zusätzlich beauftragen zu müssen. „Solche unerwarteten Zusatzkosten untergraben das Vertrauen in den Glasfaserausbau", kritisiert von Bibra. Auch die monatlichen Mehrkosten für den Glasfaseranschluss variieren laut Umfrage stark. Im Durchschnitt liegen sie bei 28,70 Euro. „Längst nicht alle Verbraucherinnen und Verbraucher benötigen die höhere Leistung. Doch in vielen Regionen wird es bald keine Alternative mehr geben. Damit Festnetz und Internet für alle bezahlbar bleiben, muss es auch günstige Glasfasertarife geben“, fordert von Bibra.

Neues Telekommunikationsgesetz soll Abhilfe schaffen

Mit einer geplanten Novelle des Telekommunikationsgesetzes will die Bundesregierung den Glasfaserausbau beschleunigen, bürokratische Hürden abbauen und dadurch Kosten reduzieren. Dafür soll beispielsweise ein „Recht auf Vollausbau“ kommen: Anders als bisher, sollen Anbieter in Mehrparteienhäusern alle Wohnungen in einem Schritt mit Glasfaser erschließen können – auch ohne Zustimmung der Eigentümerinnen und Eigentümer. Die Umfrage zeigt, dass Haus- und Wohnungseigentümer in diesem Punkt zweigeteilter Meinung sind: 48 Prozent der Befragten fänden einen solchen Vollausbau in Ordnung, 52 Prozent nicht. „Verbraucherinnen und Verbraucher befürchten, dass ihr Recht auf Eigentum beschnitten wird und einzelne Unternehmen eine unangemessene Monopolstellung erhalten“, erklärt von Bibra. „Mit der neuen Gesetzgebung muss sichergestellt werden, dass Endkundinnen und -kunden ihren Anbieter weiterhin frei wählen.

Verbraucherzentrale fordert klare Kostentransparenz

Die Verbraucherzentrale Niedersachsen begrüßt das Ziel eines schnelleren Glasfaserausbaus grundsätzlich. Der Bürokratieabbau dürfe aber nicht zulasten der Transparenz und der Verbraucherrechte gehen.

„Glasfaser ist ein wichtiger Baustein für die digitale Zukunft. Damit der Ausbau breite Akzeptanz findet, müssen Verbraucherinnen und Verbraucher von Beginn an wissen, welche Leistungen sie erhalten und welche Kosten tatsächlich entstehen. Schneller Ausbau und starker Verbraucherschutz dürfen kein Widerspruch sein“, so von Bibra.

Siedlergemeinschaft "Grüne Tanne" Bad Grund

Veranstaltungen der Siedlergemeinschaft „Grüne Tanne“ im November 2026

Bad Grund (kip) Die Siedlergemeinschaft „Grüne Tanne“ lädt zu Montag, 2. November 2026, 10.00 Uhr, zum Tscherper-Essen, zum Frauennachmittag am Mittwoch, 11. November 2026, 15.00 Uhr, und zu Donnerstag, 19. November 2026, 15.00 Uhr, ein. Alle Veranstaltungen finden im Vereinsraum „Altes Rathaus“, Markt 18, Bad Grund, statt.

Zum Jahresabschluss 2026 treffen sich die Mitglieder der Siedlergemeinschaft „Grüne Tanne“ am Sonntag, 15.00 Uhr, im Vereinshaus „Schützenhaus im Teufelstal“, Bad Grund. Ein Kostenbeitrag wird erhoben.

Zur Jahresabschlussfeier wird um eine vorherige Anmeldung beim Vorsitzenden Jürgen Knackstädt, Tel. 05327 2210, oder bei seinem Stellvertreter Steffen Brakebusch, Tel. 95 10 70, gebeten.

VBZ Niedersachsen

Neue Förderung für die private Altersvorsorge

Jetzt informieren, statt vorschnell abschließen

Hannover (ein/kip) Die Verbraucherzentrale iedersachsen informiert: Das geplante Altersvorsorgedepot sorgt bereits vor seiner Einführung für große Aufmerksamkeit. Banken und Finanzdienstleister werben mit ersten Angeboten und günstigen Konditionen. Dabei entsteht nicht selten der Eindruck, Verbraucherinnen und Verbraucher müssten schnell handeln, um sich Vorteile zu sichern. Die Verbraucherzentrale Niedersachsen rät jedoch zur Gelassenheit.

„Viele Menschen haben derzeit das Gefühl, sie müssten sofort eine Entscheidung treffen. Dafür gibt es aus unserer Sicht keinen Anlass“, sagt Saskia Schenk, Referentin für Geldanlage und Altersvorsorge bei der Verbraucherzentrale Niedersachsen. „Das Altersvorsorgedepot bringt gegenüber den bisherigen staatlich geförderten Vorsorgeprodukten viele Verbesserungen mit sich. Trotzdem sollten Verbraucherinnen und Verbraucher erst die konkreten Angebote abwarten und diese sorgfältig vergleichen.“

Das neue Altersvorsorgedepot dürfte für viele Menschen attraktiver sein als die bisherige Riester-Förderung. Es gilt als leichter verständlich, verursacht voraussichtlich geringere Kosten und kann in vielen Fällen eine höhere staatliche Förderung bieten. Trotzdem besteht kein Grund, direkt zum Start einen Vertrag abzuschließen. Die staatliche Jahresförderung erhalten Sparerinnen und Sparer grundsätzlich auch dann, wenn sie erst später im Jahr einen Vertrag abschließen und den erforderlichen Jahresbeitrag leisten. Wer dagegen vorschnell unterschreibt, trifft seine Entscheidung möglicherweise, bevor ausreichend Produkte und Vergleichsmöglichkeiten am Markt verfügbar sind.

Bestehende Riester-Verträge prüfen

Auch in Bezug auf bestehende Riester-Verträge ist keine Eile geboten. Ob ein bestehender Vertrag weitergeführt, in ein neues Altersvorsorgedepot überführt oder gekündigt werden sollte, lässt sich auch nach Einführung der neuen Förderung noch in Ruhe prüfen. „Wer bereits einen Riester-Vertrag hat, sollte sich nicht unter Druck setzen lassen“, so Schenk. „Sobald konkrete Produkte verfügbar sind, kann man die verschiedenen Möglichkeiten bewerten und die individuell passende Lösung auswählen.“

Auch ein Riester-Neuabschluss noch vor Einführung des Altersvorsorgedepots ist in den meisten Fällen nicht sinnvoll. Ausnahmen können Familien mit mehreren kleinen Kindern und vergleichsweise niedrigem Einkommen sein, die von den heutigen Riester-Zulagen besonders profitieren. Aber auch hier lohnt sich eine individuelle Betrachtung, insbesondere wenn im Alter ein Anspruch auf Grundsicherung bestehen könnte.

Informationen und Beratung

Wer sich frühzeitig über die Reform der privaten Altersvorsorge informieren möchte, kann am kostenlosen Webinar teilnehmen. Dort erläutert die Verbraucherzentrale Niedersachsen die wichtigsten Änderungen, ordnet aktuelle Entwicklungen ein und beantwortet Fragen rund um Altersvorsorge, Förderung und bestehende Verträge.

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