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Ankündigungen • Berichte • Ausflüge/Reisen • Fotos
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Wohnhausbrand in Windhausen – Wohnhaus nicht mehr bewohnbar
Windhausen (kip) In der Nacht zum Freitag, 20. Februar 2026, brannte ein Wohnhaus in Windhausen, Waldweg. Alle Feuerwehren der Gemeinde Bad Grund wurden gegen 02.30 Uhr alarmiert. Sehr schnell stand ein Großteil des Mehrfamilienhauses in Flammen. Selbst der Dachstuhl wurde ein Raub der Flammen, obwohl die Feuerwehren sehr schnell zum Einsatz kamen. Auch die Drehleiter der Feuerwehr Bergstadt Bad Grund wurde eingesetzt. Aus mehreren Strahlrohren wurde das Feuer bekämpft. Es war bei -7° kein leichter Löscheinsatz. Alsbald bildete sich auf der angrenzenden Straße eine Eisfläche, sodass die Einsatzkräfte auch mit Eisglätte am Einsatzort zu tun hatten.
Personenschaden ist glücklicherweise nicht zu beklagen. Das Mehrfamilienhaus ist nicht mehr bewohnbar. Der Schaden wird auf 200.000 Euro geschätzt.
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Das Mehrfamilienhaus am 20. Februar 2026 nach dem nächtlichen Brand.
Harzklub Windhausen blickt auf ein erfolgreiches Jahr zurück – Ehrungen standen im Mittelpunkt - 2027 wird das 50-jährige Vereinsjubiläum gefeiert
Windhausen (kip) Mit freundlichen Begrüßungsworten eröffnete Vorsitzender Dieter Klingsöhr die überaus gut besuchte Jahreshauptversammlung des Harzklubzweigvereins Windhausen im Event Schützenhaus. Als Ehrengäste waren Ortsbürgermeister Daniel Beck und sein Stellvertreter Bernd Hausmann gekommen. In seinem Grußwort dankte Daniel Beck für die erfolgreiche ehrenamtliche Arbeit im Interesse der Natur- und Heimatpflege sowie für die zahlreich angebotenen Wanderungen, für den Einsatz bei der Dorfgemeinschaft, für die Umwelt und für die Unterhaltung der Wanderhütte am Steinbühel.
Zu Kaffee und selbstgebackenen Kuchen sowie zu Schnittchen konnten die Mitglieder und Gäste zugreifen. Dankesworte richtete er an Jutta Hillebrecht, Janet Klingsöhr, Eva Münnich, Gabi Pinnecke und Jutta Schwarze für die Kuchenspenden und die großartige Deko der Tische mit Frühlingsblumen und Schokoladenherzen zum Valentinstag.
Bericht des Vorsitzenden
In seinem umfangreichen Jahresbericht sprach Vorsitzender Dieter Klingsöhr
die harmonischen Vorstandssitzungen, Sarah Herrmann kümmerte sich um die Anschaffung der Vereinskleidung, über die Teilnahme an der JHV des Hauptverbandes und am Schießen der örtlichen Vereine und Verbände an. Die Glückwünsche zur Wiedereröffnung der Waldgaststätte „Iberger Albertturm“ sprachen Jutta Hillebrecht und Jürgen Münnich aus. Am Dorffest nahmen wir aktiv teil. Ein Blickfang im Umzug war der präsentierte Nachbau der Steinbühel-Wanderhütte, der jetzt als Spielhäuschen der Kinder dient. An der Tagung der Bezirksarbeitsgemeinschaft des Harzklub-Betreuungsgebietes 5 nahmen wir mit einer Abordnung teil. Rund 20 Kinder nutzten das Angebot des Harzklubs im Rahmen des gemeindlichen Ferienprogramms. Teilgenommen wurd an der Sternwanderung des Harzklubs in Thale. Die beschlossene Satzungsänderung wurde im Vereinsregister eingetragen. Am Windhäuser Adventsmarkt nahmen wir aktiv teil.
Die stellvertretende Vorsitzende Eva Münnich nahm an den Sitzungen des „Runden Tisches“ teil, besuchte Veranstaltungen befreundeter Verein, überbrachte die Glückwünsche an unsere Mitglieder und sorgte für die Verpflegung der ehrenamtlich Tätigen bei Arbeitseinsätzen.
Bericht der Fachwarte
Für den aktiven Wegewart Rainer Pinnecke sprach der Vorsitzende die Müllentsorgung auf den Parkplatz Rittertal an. Dies ist ein ständiges Ärgernis. Müll werde dort leider häufig entsorgt und der Verein muss das Problem lösen.
Heimatgruppenwart Dieter Klingsöhr berichtete über die verschiedenen Auftritte der Heimatgruppe „Windhäuser Burgfinken“ mit der Gittelder Brauchtumsgruppe. Er warb um Nachwuchs, weil sonst der Fortbestand der Gruppe eine Frage der Zeit sei.
Für den verhinderten Hüttenwart Lars Herrmann informierte der Vorsitzende, dass die Wanderhütte gut gepflegt und viel -auch von fremden Wandergruppen- genutzt wird. Das kleine Spielhaus (Nachbau der Hütte) kommt bei den Kindern gut an. Zahlreiche Investitionen und laufende Unterhaltungsarbeiten führte Lars aus.
Der Schwerpunkt des Kulturwarts Manfred Keinert liegt bei den Archivarbeiten. So fand er heraus, dass eine Urkunde zu Wachenhausen auf der hiesigen Burg ausgestellt wurde.
Schatzmeister und Wanderwart Jürgen Münnich ließ das erfolgreiche Wanderjahr Revue passieren. Die Teilnahme zum Tag der deutschen Einheit und zum Tag der Eröffnung der Brockenmauer ist im Wanderjahr „Pflicht“, aber auch Wanderungen mit benachbarten Verein kommen gut an. 16 durchgeführte Wanderungen zählte Wanderwart Jürgen Münnich auf. Die nächste Wanderung ist für den 15. März 2026 von Wildemann durch das Grumbachtal nach Hahnenklee geplant.
In seinem umfassenden Kassenbericht zählte Schatzmeister Jürgen Münnich die Einnahmen und Ausgaben auf. Dank der Mitgliederbeiträge und der Spenden verfüge der Verein über einen zufriedenen Kassenbestand, der aber auch nur wegen eiserner Ausgabenpolitik möglich ist.
Bericht der Kassenprüfer und Entlastung des Vorstandes
Sarah Herrmann berichtet über die mit Antonie Schneider durchgeführte Kassenprüfung. Die Kasse wurde ordnungsgemäß geführt. Beanstandungen gab es keine. Auf ihren Antrag wurden Schatzmeister und Vorstand einstimmig entlastet.
Ersatzkassenprüfer Bernd Töpperwien rückt als Prüfer auf. Zum neuen Ersatzkassenprüfer wurde Ralf Wachsmuth einstimmig gewählt. Sarah Herrmann scheidet aus, weil sie zweimal die Kasse geprüft hat.
Mittelpunkt der Versammlung war die Ehrung langjähriger Mitglieder. Geehrt wurden für
20 Jahre Vereinszugehörigkeit
Christel Müller
Dunja Müller
Kerstin Schmidt
Dieter Schneider
Reto Wesely
25 Jahre Vereinszugehörigkeit
Gabriele Pinnecke
Rainer Pinnecke
Pascal Pinnecke
Jan-Rainer Pinnecke
30 Jahre Vereinszugehörigkeit
Anna Keinert
Heidi Keinert
Manfred Keinert
Hendrik Klingsöhr
Julia Klingsöhr
40 Jahre Vereinszugehörigkeit
Jürgen Beck
Vorsitzender Dieter Klingsöhr überreichte ihnen Glückwunschschreiben und Präsente. Nicht alle geehrten Mitglieder konnten teilnehmen. Deren Ehrung wir nachgeholt.
Harzklub-Termine
Vorsitzender Dieter Klingsöhr gibt die Termine des Hauptvereins bekannt an denen der Harzklub Windhausen teilnehmen wird:
25.04.2026 JHV des Hauptvereins in Trautenstein
06.06.2026 Naturschutztag in Neustadt (Harz)
16.08.2026 Harzer Heimattag in Blankenburg
20.09.2026 Sternwanderung in Wolfshagen
03.10.2026 36. Jahrestag der Deutschen Einheit auf dem Brocken
03.12.2026 Tag der Brockenmauer-Öffnung
Zu Veranstaltungen des örtlichen Vereins wird rechtzeitig eingeladen.
50 Jahres Harzklub Windhausen
In 2027 besteht der Verein 50 Jahre. Die Vorbereitungen haben begonnen. Vorschläge für das Festjahr werden gern angenommen. Helfer bei der Ausrichtung sind gern gesehen. Erste Meldungen für den Jubiläumsausschuss: Janet Klingsöhr, Rainer Flügge und Winfried Kippenberg.
Mit Dankesworten an alle Vorstandsmitglieder und Mitglieder beendete Vorsitzender Dieter Klingsöhr die Jahreshauptversammlung. Im Gespräch und im Gedankenaustausch zum bevorstehenden Vereinsjubiläum blieb die Mehrzahl der Teilnehmer im Event-Schützenhaus noch zusammen.
Eine Teilnehmerin der Versammlung sagte: „Ehrenamt ist kostenlos, aber unbezahlbar. Der Harzklub hat vor Ort wieder deutlich gemacht, was Ehrenamt leistet und bedeutet.“
Vorstand des Harzklubs Windhausen
Dieter Klingsöhr, Vorsitzender und Leiter der Brauchtumsgruppe
Eva Münnich, stellv. Vorsitzende
Jürgen Münnich, Schatzmeister und Wanderwart
Gabi Pinnecke, Schriftführerin
Rainer Pinnecke, Wegewart
Manfred Keinert, Kulturwart
Lars Herrmann, Hüttenwart
Einige Mitglieder des Vorstands des Harzklubs Windhausen mit Vorsitzenden Dieter Klingsöhr
Die geehrten Mitglieder mit den Vorstandsmitgliedern Dieter Klingsöhr, Jürgen und Eva Münnich.
Nächstes Tscherper-Essen der Siedlergemeinschaft „Grüne Tanne“ am 02. März 2026
Bad Grund (kip) Die Siedlergemeinschaft „Grüne Tanne“ pflegt seit Jahren alte bergmännische Traditionen. Dazu zählt auch das Tscherper-Essen. An jedem ersten Montag im Monat -mit Ausnahme an Feiertagen- treffen sich Mitglieder der Siedlergemeinschaft „Grüne Tanne“ im Vereinsraum „Altes Rathaus“ in Bad Grund, Markt 18, zum Tscherper-Frühstück. Das nächste Tscherper-Frühstück findet am Montag, 2. März 2026, 10.00 Uhr, statt. Nach alter Tradition bringt jeder Teilnehmer zu diesem Frühstück sein Essen und -soweit vorhanden- sein Tscherper-Messer mit.
Damit erinnern die Mitglieder der Gemeinschaft an den Bergbau in der Bergstadt und im Harz. Einige Mitglieder waren einmal selbst Bergmann und fuhren in die Grube des Erzbergwerks Grund ein. Am 31. März 1992 endete der Bergbau in der Bergstadt Bad Grund.
Bei diesem gemeinsamen Tscherper-Essen am 2. März 2026 kommt das Gespräch nicht zu kurz. Eine vorherige Anmeldung zur Teilnahme ist nicht erforderlich. Weitere Informationen zu diesem Essen gibt gern Vorsitzender Jürgen Knackstädt, Tel. 05327 2210.
Sanieren in Wohnungseigentümergemeinschaften
Energieberatung der Verbraucherzentrale gibt praktische Tipps
Hannover (kip) Die Verbraucherzentrale Niedersachsen teilt mit: In vielen Wohnanlagen steckt großes Potenzial zur Energieeinsparung. Für Wohnungseigentümer-Gemeinschaften (WEG) ist die Umsetzung energetischer Sanierungsmaßnahmen jedoch oft komplex: Mehrere Eigentümerinnen und Eigentümer müssen sich auf Maßnahmen und Zeitpläne verständigen, technische Fragen klären und rechtliche Rahmenbedingungen beachten. Das kann abschreckend sein – muss es aber nicht.
Gerade im älteren Gebäudebestand lassen sich mit einer gut geplanten Sanierung nicht nur Energie und Kosten sparen, sondern auch der Wohnkomfort erhöhen und der Wert der Immobilie langfristig sichern. Es spricht also einiges dafür, sich in einer WEG nicht vom erhöhten Abstimmungsbedarf entmutigen zu lassen. Wichtig sind aber ein strukturiertes Vorgehen und eine unabhängige fachliche Begleitung.
Seit Januar 2026 bietet die Energieberatung der Verbraucherzentrale ein Beratungsangebot, das auf die Bedürfnisse von Wohnungseigentümergemeinschaften zugeschnitten ist. Die Beratung zeigt auf, wo die größten energetischen Schwachstellen liegen, welche Maßnahmen sinnvoll miteinander kombiniert werden können, und welche Fördermöglichkeiten bestehen. „Eine unabhängige Energieberatung schafft eine gemeinsame Wissensbasis innerhalb der Eigentümergemeinschaft“, erklärt Birgit Wordtmann, Energieexpertin der Verbraucherzentrale Niedersachsen. „So lassen sich Diskussionen versachlichen und fundierte Entscheidungen treffen.“
Auch ein Vortrag in der Wohnungseigentümergemeinschaft durch eine neutrale Person kann hilfreich sein. Weitere Informationen zur Energieberatung für Wohnungseigentümergemeinschaften unter: verbraucherzentrale-energieberatung.de/energieberatung-fuer-wohnungseigentuemergemeinschaften/.
Bevor über den Austausch der Heizungsanlage entschieden wird, lohnt sich der Blick auf die Gebäudehülle. Dazu zählen Dämmung, Fenster und Türen. „Die Gebäudehülle ist der Schlüssel zu einer nachhaltigen Sanierung“, betont Wordtmann. „Eine gute Dämmung reduziert Wärmeverluste erheblich und senkt langfristig die Heizkosten.“ Darüber hinaus verbessert sie den sommerlichen Hitzeschutz, erhöht den Wohnkomfort, steigert den Immobilienwert und trägt zum Schallschutz bei. Ein weiterer Vorteil: Sinkt der Wärmebedarf des Gebäudes, kann die Heizungsanlage kleiner dimensioniert werden. Das wirkt sich positiv auf die Investitionskosten aus.
Kleine Schwachstellen können große Auswirkungen haben: Undichte Fenster und Türen verursachen bis zu 20 Prozent Wärmeverlust. Der Austausch kann daher ein wirkungsvoller erster Schritt sein. Als Einzelmaßnahme ist er zudem förderfähig, etwa über das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA).
Ergänzend zur energetischen Sanierung können erneuerbare Energien sinnvoll in das Gesamtkonzept integriert werden. Solarthermie, Photovoltaik oder Batteriespeicher bieten die Möglichkeit, Energiekosten zu senken und die Unabhängigkeit vom Energiemarkt zu erhöhen.
Für nahezu jede energetische Maßnahme stehen staatliche Förderprogramme oder Zuschüsse zur Verfügung. Die Herausforderung besteht häufig darin, die Sanierung schrittweise zu planen und gemeinschaftlich umzusetzen. „Eine strukturierte Planung und unabhängige Beratung helfen, Fördermittel optimal zu nutzen und den Sanierungsprozess realistisch zu gestalten“, erklärt Wordtmann.
Informationen zur Online-Anmeldung sowie zu Ablauf und Kosten einer Beratung für WEG bietet die Energieberatung der Verbraucherzentrale auf ihrer Website unter: verbraucherzentrale-energieberatung.de/beratung/energieberatung-fuer-wohnungseigentuemergemeinschaften/
Die Energieberatung der Verbraucherzentrale kooperiert mit der Deutschen Energieagentur (dena) im Projekt „Energetische Modernisierung in Wohnungseigentümergemeinschaften“. Wissenswertes für Eigentümerinnen und Eigentümer sowie Verwaltungen unter: gebaeudeforum.de/wissen/weg-praxisguide/
Fragen zum Thema energetisches Sanieren im Wohneigentum beantwortet die Energieberatung der Verbraucherzentrale mit ihrem umfangreichen Angebot. Die Beratung findet online, telefonisch oder in einem persönlichen Gespräch statt. Die Fachleute informieren anbieterunabhängig und individuell. Für einkommensschwache Haushalte mit entsprechendem Nachweis sind alle Beratungsangebote kostenfrei. Mehr Informationen gibt es auf verbraucherzentrale-energieberatung.de oder unter unserer bundesweit kostenfreien Hotline 0800 809802400 sowie in Vorträgen. Die Energieberatung der Verbraucherzentrale wird gefördert vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie.
Ein besonderes Erlebnis am Valentinstag im Kloster Walkenried
Führung im Kerzenschein mit Überraschungsbuffet
Walkenried (ein/kip) Das Kloster lädt ein: Überraschen Sie Ihre Liebsten am Valentinstag, dem 14. Februar, mit einem außergewöhnlichen Erlebnis für Verliebte und Genießer: begleiten Sie uns auf einen stimmungsvollen Rundgang im Kerzenschein in romantischer Atmosphäre. In der beeindruckenden Kulisse des Klosters Walkenried entsteht so am Tag der Liebenden eine bleibende Erinnerung.
Die Führung im Kerzenschein beginnt am frühen Abend und führt durch den einzigartigen mittelalterlichen Kreuzgang. Umhüllt von Dunkelheit und Kühle, eingetaucht in das warme Licht Hunderter Kerzen, erfahren Sie von der faszinierenden Geschichte der Walkenrieder Gottesmänner und ihres Klosters.
Im Anschluss erwartet Sie und Ihre Begleitung ein Überraschungsbuffet im Refektorium, dem ehemaligen Speisesaal der Mönche – ein genussvoller Ausklang für einen unvergesslichen Valentinstag.
Die Führung beginnt am Samstag, dem 14. Februar, um 17.15 Uhr, dauert etwa eine Stunde und kostet 13 Euro bzw. 11 Euro ermäßigt. Der Beitrag von 25 Euro für die Verköstigung ist an das KlosterCafé zu entrichten.
Eine Anmeldung spätestens drei Tage vorher ist erforderlich: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder 05525-9599064.
Weitere Infos und Anmeldungen:
ZisterzienserMuseum Kloster Walkenried - Steinweg 4a - 37445 Walkenried
Besucherservice: Tel 05525-9599064 – Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Bohnen, Linsen und Co.: Eiweiß mit gutem Gewissen
Wissenswertes zum Tag der Hülsenfrüchte
Hannover (kip) Die Verbraucherzentrale Niedersachsen teilt mit: Wer sich fleischarm ernähren möchte, Käse aber nicht mehr sehen kann, muss nicht täglich drei Eier essen. Denn: Der Eiweißbedarf lässt sich sehr gut mit Hülsenfrüchten decken. Sie überzeugen nicht nur als klimafreundliche Alternative zu tierischen Eiweißquellen, auch mit ihrer Nährstoffbilanz können sie punkten. Zum Tag der Hülsenfrüchte am 10. Februar informiert die Verbraucherzentrale Niedersachsen über das unterschätzte Superfood.
„Hülsenfrüchte sind eine hervorragende Quelle für die Eiweißversorgung und bieten damit eine vollwertige Alternative zu tierischen Produkten“, sagt Constanze Rubach, Ernährungsexpertin der Verbraucherzentrale Niedersachsen. „Im Vergleich zu beispielsweise magerem Rindfleisch weisen Linsen sogar einen höheren Proteingehalt auf“, stellt die Expertin fest. Allerdings sei zu beachten: „Der Körper kann das pflanzliche Eiweiß nicht so einfach verwerten, da bestimmte essentielle Aminosäuren nicht ausreichend vorhanden sind. Hülsenfrüchte sollten deswegen immer mit anderen Lebensmitteln wie zum Beispiel Getreide kombiniert werden – etwa das Linsencurry mit Brot oder ein Chili mit Vollkornreis.“ Solche Kombinationen liefern die nötigen Bausteine, um körpereigenes Eiweiß effektiver zu bilden. Ein weiterer Vorteil von Hülsenfrüchten: ihr im Vergleich zu tierischem Protein hoher Ballaststoffgehalt, der sich positiv auf die Verdauung auswirkt. Die Liste der Vorteile kann noch verlängert werden, doch ist einer entscheidend, wenn es um eine zukunftsfähige Ernährung geht: Die CO2-Bilanz von Linsen, Bohnen und Co. ist mit Abstand geringer als bei tierischen Eiweißquellen.
Viele haben es nach dem Verzehr von Hülsenfrüchten mit Verdauungsproblemen zu tun. „Ein Grund dafür ist, dass Hülsenfrüchte unverdauliche Kohlenhydrate wie Oligosaccharide enthalten, die im Dickdarm von Bakterien abgebaut werden und dabei Blähungen verursachen können“, erklärt Rubach. Das ist natürlich hinderlich, wenn der pflanzliche Eiweißanteil an der täglichen Nahrungszufuhr erhöht werden soll. Die gute Nachricht: Mit ein paar Tricks lassen sich solche Beschwerden verringern. So kann das Einweichen von Bohnen nicht nur die Kochzeit verkürzen, sondern sie auch deutlich bekömmlicher machen. „Wichtig ist dabei, das Einweichwasser immer abzugießen und nicht zum Kochen zu verwenden“, sagt Rubach. Linsen stellen hier eine Ausnahme dar: „Sie müssen nicht eingeweicht, und auch ihr Kochwasser kann problemlos weiterverwendet werden.“ Zusätzlich können die richtigen Gewürze die Verträglichkeit verbessern. Kardamom, Zimt, Kurkuma, Ingwer, Kreuzkümmel oder Fenchel unterstützen die Verdauung und sorgen zugleich für mehr Aroma im Gericht. Auch wichtig zu wissen: „Hülsenfrüchte sollten grundsätzlich nicht roh verzehrt werden. Erst durch ausreichendes Erhitzen wird der natürlich enthaltene Giftstoff Phasin zuverlässig zerstört“, erklärt Rubach. Bohnen und andere Hülsenfrüchte müssen daher mindestens 15 Minuten bei 100 Grad Celsius gekocht werden, um sicher genießbar zu sein.
Zwar möchten sich viele Menschen nachhaltiger ernähren, scheitern im Alltag jedoch häufig an den Kosten. „Gerade der Preis ist für viele Verbraucherinnen und Verbraucher ein zentrales Hindernis“, sagt Rubach. Aus Sicht der Verbraucherzentrale Niedersachsen ist daher eine Angleichung der Mehrwertsteuer auf pflanzliche Milch- und Fleischalternativen an ihre tierischen Pendants notwendig. Langfristig sollte die Mehrwertsteuer auf Hülsenfrüchte sowie auf unverarbeitetes Obst und Gemüse von sieben auf null Prozent gesenkt werden. Eine Proteinstrategie der Bundesregierung kann hierfür wichtige Impulse setzen und die Verfügbarkeit sowie Bezahlbarkeit pflanzlicher Alternativen verbessern. Die Verbraucherzentralen, der Verbraucherzentrale Bundesverband und Mitgliedsverbände haben dazu ein Positionspapier „Pflanzenproteine – von der Nische zur Normalität“ veröffentlicht.
Weitere Informationen zu Erbsen, Linsen und Co. auf
verbraucherzentrale-niedersachsen.de/huelsenfruechte-auf-den-teller
Siedlergemeinschaft Gittelde lädt zur Mitgliederversammlung am 28. März 2026 ein
Gittelde (kip) Zu einer außerordentlichen Mitgliederversammlung der Siedlergemeinschaft Gittelde am Samstag, 28. März 2026, 15.00 Uhr, in der Gäststätte „Heval bei Bode“, Breite Straße 1, Gittelde, lädt Vorsitzender Ralf-Peter Karl ein. Beraten und Entschieden werden soll über den weiteren Werdegang der Gemeinschaft. Zur Diskussion steht die Auflösung der Gemeinschaft oder ein Zusammenschluss mit der Siedlergemeinschaft Windhausen.
Anträge zur Tagesordnung können Mitglieder noch bis zu einer Woche vor Beginn der Sitzung an den Vorstand Ralf-Peter Karl schriftlich eingereicht werden.
Mit der Traditionsfeier des Tscherper-Frühstücks wird Bergdankfest 2026 im Atrium fortgesetzt
Bad Grund (kip) Im Atrium waren weitere Festteilnehmer aus Bad Grund, Niedersachsen, Sachsen-Anhalt und weiteren Bundesländern zur Freude des Knappenvereins Bad Grund und Umgebung als Veranstalter dieses weit über Bad Grunds Grenzen hinaus bekannten und gern besuchten Bergdankfestes eingetroffen. Für viele Teilnehmer herrschte große Freude des alljährlichen Wiedersehens. Andere Gäste pflegten intensive Gespräche.
Seit 1990 richtet der Knappenverein Bad Grund und Umgebung das traditionelle Bergdankfest aus. In früheren Zeiten war das Erzbergwerk Gastgeber dieses Traditionsfestes. Gefeiert wurde einst an verschiedenen Wirkungsstätten der Bergleute in Grund; beispielsweise auf der Wiemannsbucht. Ende März 1992 fand die letzte Grubenfahrt der aktiven Bergleute statt, die die Erze zutage förderten. Der letzte Förderwagen wurde zutage gefördert.
Vorsitzender Gerd Hintze vom örtlichen Knappenverein begrüßte alle Teilnehmer der Berg- und Hüttenvereine und die zahlreich gekommenen Ehrengäste. Sein besonderer Gruß galt Ortsbürgermeister Holger Diener als Schirmherr, Bürgermeister Patrick Schmidt und Landrat Marcel Riethig, Vorstandsmitglied Jörg Hublitz von der Sparkasse Osterode, Frank Uhlenhaut von der Harzenergie, den Ehrenvorsitzenden des Vereins der Berg- und Hütten- und Knappenleute Niedersachsen (VBN) Lutz Fründt, den VBN-Vorsitzenden Gerd Pape und namentlich die zahlreich am Fest teilnehmenden Vereine. Einen besonderen Gruß rief er der Fachärztin für Allgemeinmedizin, Balneologie und Medizinische Klimatologie Annegret Mödden und dem HNO-Facharzt Dr. med. Manfred Eilts zu. Frau Mödden betreut als örtliche Hausärztin viele Bergleute mit ihren Familien, die noch als aktive Bergleute eingefahren waren.
Im Mittelpunkt der Grußworte stand die Pflege der Tradition und einstige Bedeutung des Bergbaus über Jahrhunderte für den Harz.
Mit lobenden Worten dankte VBN-Vorsitzender Gerd Pape die seit über 15 Jahre bestehende ehrenamtliche Arbeit von Gerd und Heike Hintze (Schriftführerin des Knappenvereins). Ihr stetes Bemühen ist es zu verdanken, dass alljährlich in Bad Grund das Bergdankfest stattfindet. Er verlieh ihnen die VBN-Verdienstmedaille in Silber.
Einige Vereine hatten ihren Nachwuchs in bergmännischer Kleidung mitgebracht. Gerd Hintze lobte die Nachwuchsarbeit und überreichte jedem Kind oder Jugendlichen unter großem Beifall ein Präsent.
Nach den Grußworten begann das traditionelle Tscherper-Essen. Sichtlich zufriedene Gesichter freuten sich nach dem gemeinsamen Essen über die von der Brauchtumsgruppe des Harzklubs Bad Grund gesungenen Lieder, während der Spielmannszug des Bergmannsvereins Bad Salzdetfurth mehrmals für musikalische Unterhaltung sorgten.
Winfried Kippenberg • Am Forstamt 6 • 37539 Bad Grund (Harz)
Tel. +49 (0)5327-2468
