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Oft schlechte Energiebilanz bei Ämtern & Co. | Appell an Kommunalpolitik
IG BAU fordert mehr Klima-Sanierungen an öffentlichen Gebäuden im Kreis Göttingen
Kreis Göttingen (ein/kip) Die IGBau teilt mit: Klima-Check für Rathaus, Polizei, Schule & Co.: Öffentliche Gebäude im Landkreis Göttingen, die eine schlechte CO2-Bilanz haben, sollen mit Hochdruck energetisch saniert werden. Dafür spricht sich die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) aus. „In Zeiten extremer Gaspreise kommt es darauf an, dass auch der Staat die Umweltbilanz seiner eigenen Bauten unter die Lupe nimmt. Wir brauchen eine faire und gründliche Bestandsaufnahme, wie viel Energie die öffentlichen Gebäude im Kreis Göttingen verbrauchen. Dort, wo am meisten verschleudert wird, muss die Sanierung Priorität haben“, sagt Harald Engelhardt, Bezirksvorsitzender der IG BAU Niedersachsen-Süd.Neue Fenster einzubauen, Fassaden zu dämmen und Dächer neu einzudecken – all das spare langfristig viel Geld. Gleichzeitig seien energieeffiziente Umbauten ein wichtiger Beitrag im Kampf gegen den Klimawandel. „Kommunal- und Landespolitik sollten diese Zukunftsinvestitionen vorantreiben. Es geht darum, dass der Staat seine energiepolitischen Hausaufgaben macht – und beim Thema Sanieren mit gutem Beispiel vorangeht“, betont Engelhardt.Vom Finanzamt bis zum Feuerwehrhaus: Es sei ein wichtiges Signal, sich darum zu kümmern, dass öffentliche Gebäude im Kreis Göttingen nicht zu den Schlusslichtern in puncto Energiebilanz zählen. Verwaltungsgebäude oder Sportstätten gehörten oft den schlechtesten Effizienzklassen – G oder H – an. Das bedeutet, dass sie jährlich mehr als 200 Kilowattstunden Energie pro Quadratmeter verbrauchen. Zum Vergleich: In der Effizienzklasse A, wie er beim Neubau üblich ist, liegt der Jahresenergieverbrauch bei 30 bis 50 Kilowattstunden.Nach Angaben der Deutschen Energie-Agentur (dena) belaufen sich die Energiekosten öffentlicher Gebäude bundesweit auf sechs Milliarden Euro pro Jahr – davon müssen allein die Kommunen 3,8 Milliarden Euro tragen. Die stark gestiegenen Preise im Zuge des Ukraine-Kriegs sind hierbei noch nicht berücksichtigt.Die IG BAU verweist auf Pläne der EU-Kommission. Danach sollen öffentliche Gebäude bis zum Jahr 2027 europaweit mindestens auf die Effizienzklasse F gebracht werden, bis 2030 dann mindestens auf die Klasse E. Das Klimaschutzpaket „Fit for 55“ sieht vor, den gesamten Gebäudesektor bis zum 2050 klimaneutral zu machen. In Deutschland verursacht der Betrieb von Gebäuden derzeit 35 Prozent des Endenergieverbrauchs, so das Umweltbundesamt.Die Klima-Ziele ließen sich aber nur erreichen, wenn neben den privaten Hausbesitzern und Vermietern auch die öffentliche Hand deutlich mehr als bislang investiere, ist sich Engelhardt sicher. Das Klima-Sofortprogramm von Bundesbauministerin Klara Geywitz (SPD) sei dabei ein Schritt in die richtige Richtung. Danach soll noch in der zweiten Jahreshälfte ein Dialog zwischen Bund, Ländern und Kommunen starten, um die Sanierungszahlen bei öffentlichen Bauten deutlich zu erhöhen. Dabei müssten zügig konkrete Maßnahmen vereinbart werden, so Engelhardt. Auch der Plan von Wirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne), die „Behörden-Temperatur“ ab dem Herbst nur noch auf höchstens 19 Grad hochzufahren, nutze dem Klimaschutz und dem staatlichen Geldbeutel. „Jetzt ist es wichtig, dass die Politik die nötigen Mittel für die Sanierungen bereitstellt. Viel Zeit bleibt nicht. Dürre, Stürme und Starkregen zeigen schon heute, was passiert, wenn der Klimawandel nicht gestoppt wird.“
DRK Bad Grund lädt zur Kleidersammlung am 24. September ein
Bad Grund (kip) Das DRK Bad Grund lädt zur Kleidersammlung am Samstag, 24. Sepember, in der Bergstadt ein. Es werden tragbare Bekleidung, Wäsche, Strickwaren, Hüte, Heimtextilien und Federbetten gesammelt. Nicht gesammelt werden Konfektionsschnipsel und kein Papier. Schuhe werden nur paarweise gebündelt gesammelt.
Ab 7.30 Uhr werden die für die Kleidersammlung bereitgestellten Sachen mit einem vom DRK ausgegebenen Plastiksack eingesammelt. Die Plastikbeutel sollten an den Straßenrand gelegt werden. Sie werden bis Einbruch der Dunkelheit eingesammelt. Die Bewohner zurückliegender Häuser wserden gebeten, das Sammelgut an die nächste Fahrstraße zu bringen. Die Sammlung wird auch bei schlechter Witterung durchgeführt.
Vorsitzende Gudrun Koch vom DRK-Ortsverband Bad Grund wird auch in benachbarte Ortschaften der Gemeinde Bad Grund durchgeführt. Die DRK-Plastiksäcke liegen in den örtlichen Geschäften aus und können dort entgegengenommen werden.
Siedlergemeinschaft „Grüne Tanne“ lädt zum Handarbeiten am 14. September ein
Bad Grund (kip) Die von der Siedlergemeinschaft „Grüne Tanne“ nach den Corona-Zwangspausen angebotenen Veranstaltungen werden inzwischen wieder gut angenommen. Am Mittwoch, 14. September, 15 Uhr, findet ein Handarbeits-Nachmittag im Vereinsraum „Altes Rathaus“ in Bad Grund, Markt 18, eingeladen.
Diese Nachmittage finden regelmäßig an jedem 2. Mittwoch eines Monats wieder statt. Eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich. Über eine rege Beteiligung freut sich der Vorstand..
Weitere Informationen zu den Veranstaltungen gibt gern Vorsitzender Jürgen Knackstädt, Tel. (05327) 2210.701
Biochemischer Verein Clausthal-Zellerfeld lädt zum Treffen am 12. September ein
Clausthal-Zellerfeld/Bad Grund (kip) Der Biochemische Verein Clausthal-Zellerfeld lädt unter Beachtung der corona-bedingten Vorgaben und der Hygiene-Vorschriften zur Zusammenkunft am Montag, 12. September, 18.30 Uhr, im ehemaligen Café, Schützenstraße 9, Clausthal-Zellerfeld, ein. Das Thema dieser Zusammenkunft lautet „Eßbedürfnisse zeigen den Bedarf an Schüßler Salzen“ an. Dieses Thema dürfte in der gegenwärtigen Zeit eine besondere Bedeutung haben. Gäste sind zu dem Treffen willkommen.
Weitere Informationen gibt gern die Vorsitzende des Biochemischen Vereins Clausthal-Zellerfeld e.V. 1893 Elke Blohm, Seesen, Telefon 05381 46 355.
SoVD Gittelde-Windhausen lädt zum Kaffeenachmittag am 14. September ein
Gittelde-Windhaussen (kip) Zu einem Kaffeenachmittag am Mittwoch, 14. September, 15 Uhr, lädt der Sozialverband (SoVD) Gittelde-Windhausen in Windhausen, Untere Harzstraße 23 (Mehrzweckraum), durch.
Weitere Informationen zu der Veranstaltung gibt gern die 2. Vorsitzende Heidemarie Häusler, Tel. 05327 – 4592, oder die Frauenbeauftragte, Tel. 05327 86 94 586.
Die tagesaktuellen Corona-Regeln finden Anwendung..
SoVD Gittelde-Windhausen feiert sein Sommerfest und sein 75-jähriges Bestehen
Gittelde-Windhausen (kip) Der SoVD Gittelde-Windhausen feierte sein traditionelles Sommerfest am Samstag, 20. August, im Schützenhaus in Gittelde, Sportzentrum 3. Alle Mitglieder mit ihren Partnern und einige Gäste waren herzlich eingeladen. . Zugleich feiert der SoVD Gittelde-Windhausen sein 75-jähriges Bestehen.
Vorläufer des Sozialverbands Deutschland ist der Reichsbund
Am 23. Mai 1917 wurde der Verband unter dem Namen „Bund der Kriegsteilnehmer und Kriegsgeschädigten gegründet. Ziel des Verbands war die Versorgung der Kriegsgeschädigten und der Hinterbliebenen des Ersten Weltkriegs durchzusetzen. Weiter kämpfte der Verband für weitere Benachteiligungen, die durch den Weltkrieg den Menschen entstanden waren.
Schon 1918 wurde der Verband in „Reichsbund der Kriegsgeschädigten und der Kriegsteilnehmer“ umbenannt. Viele der Gründungsteilnehmer hatten ihren Ursprung in der Arbeiterbewegung, den Gewerkschaften. -Doch Gewerkschaften haben andere Ziele und Aufgaben.
Der Reichsbund wie auch der Sozialverband sind überparteilich tätig und als eingetragener Bundesverein im Vereinsregister als gemeinnützig eingetragen. In Hinblick auf die Hinterbliebenen konnten Frauen seit 1919 Mitglied werden. 1922 -also vor 100 Jahren- gehörten dem Reichsbund rund 830.000 Mitglieder an.
Der gemeinnützige Reichsbund gründete in 1924 eine Wohnungsbau- und Siedlungsgescllschaft, um somit auch auf diesem Gebiet seinen Mitgliedern zu helfen.
Mit der Machtübernahme der Nationalsolzialisten beschloss der Reichsbund in 1933 die Auflösung seiner Organisation. Wieweit dies auf freiwiliiger Basis geschah, bleibt dahingestellt, denn in dieser Zeit wurden viele Vereine aufgelöst und anderen Organisationen eingegliedert; häufig ist zu lesen, dass damit eine politische Gleichschaltung erfolgte. Von 1933 bis 1946 ruhte die Arbeit des Reichsbunds. Fortsetzung folgt
Siedlergemeinschaft „Grüne Tanne“ wanderte im WeltWald und durch das Teufelstal
Bad Grund (kip) Inzwischen werden die verschiedenen Veranstaltungen derr Siedlergemeinschaft „Grüne Tanne“ wieder gut angenommen, sodass die Siedlergemeinschaft mit dem Angebot einer Wanderung Neuland betritt. Vorsitzender Jürgen Knackstädt freute sich, als er am Eingang zum Weltwald nahezu 20 Teilnehmer der angebotenen Wanderung begrüßte. Ziel der Wanderung ist die im letzten Jahr gepflanzte „Myrtenblättrige Stechpalme“ im WeltWald Harz.
Bei richtigem Wanderwetter erreichten die Mitglieder schnell ihr Ziel. Gute Stimmung machte sich schnell breit und alsbald war das Ziel erreicht.
Vorsitzender Jürgen Knackstädt und sein Stellvertreter Steffen Brakebusch stellten ein entsprechendes Hinweisschild auf. Diese Wanderung war im leztzten Jahr geplant. Sie musste wegen der Corona-Zwangspause ausfallen, sodass die Stechplame durch den Vorsitzenden und seinem Stellvertreter unter Anleitung des Revierförsters Jan-Ole Kropla gepflanzt wurde.
Im Rahmen dieser Wanderung wurde die Palme tüchtig begossen. Der Vorstand hatte in seinem Gepäck nicht nur Werkzeug sondern auch prickelnde Getränke dabei, mit denen angestoßen wurde.
Im Anschluss an den Umtrunk wanderte die Siedlerfamilie zum Hübichenstein und weiter auf der König Hübich-Route oberhalb der 1938 gebauten Ibergsiedlung und durch das Teufelstal zum Schützenhaus als weiteres Ziel ihrer Wanderung.
In Kalefeld werden keine Straßenausbaubeiträge mehr erhoben
Kalefeld/Bad Grund (kip) Nach Presseberichten werden in der Gemeinde Kalefeld keine Straßenausbeiträge mehr erhoben. Anwohner der bisher noch nicht abgerechneten Straßen in der Gemeinde Kalefeld dürfen sich freuen, so die Mitteilung. Sie müssen keine Straßenausbaubeiträge mehr bezahlen.
Vorauszahlungen werden von der Gemeinde zurückgezahlt. Der Rat der Gemeinde Kalefeld hat dies zum 1. Juli beschlossen. Die Straßenausbaubeitragssatzung wurde aufgehoben. Mit der Änderung des Kommunalverfassungsgesetzes durch den Niedersächsischen Landtag im März dieses Jahres besteht die Möglichkeit , die Straßenausbaubeitragssatzung abzuschaffen, Die Kommunen dürfen Kredite zur Gegenfinanzierung heranziehen. Dabei soll die sonstige Kassenlage der Gemeinde keine Rolle mehr spielen.
Zur Gegenfinanzierung hatte der Rat der Gemeinde Kalefeld beschlossen, den Grundsteuerhebesatz von 380 auf 420 Punkte anzuheben. Die Hebesatz-Erhöhung sei nach Meinung des Kalefelder Bürgermeisters ohnehin notwendig gewesen.
Winfried Kippenberg • Am Forstamt 6 • 37539 Bad Grund (Harz)
Tel. +49 (0)5327-2468
