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Nächstes Treffen des Lerbacher Kreises vom 10.-12. Juli 2026

Lerbach (kip) Der Sprecher und langjährige Organisator des Lerbacher Kreises Hans J. Kratsch lädt zum nächsten Treffen des Lerbacher Kreises vom 10.-12. Juli 2026 ein. Ein umfangreiches Programm ist wiederum vorgesehen. Am Anreisetag und Beginn des Treffens ist Freitag, 10. Juli 2026, 18.00 Uhr, im Hotel Sauerbrey (Clubraum) mit Vorgesprächen mit den neu hinzugekommenden Teilnehmern. Besonders der Ablauf der Exkursion nach Herzberg wird besprochen. Weiter wird an diesem Abend Dieter Karl Wolff aus Herzberg über die kleine Broschüre „Sieber im Harz – 450 m ü.M. -Höhen und Terrain-Curort -Sommerfrische- aus 1903 (?) sprechen.

Andreas Fiedler aus Achim, kein Unbekannter im Lerbacher Kreis, berichtet über sein Interesse an der Familienforschung. Ausgangspunkt war eine Familienbibel, die zur Ahnenforschung führte. Diese Familienbibel wurde seinerzeit vom Herzberger Bürgermeister und Büchsenmaher Johann Peter Rosenberg erworben.

Der zweite Tagungstag am Samstag, 11. Juli 2026, beginnt um 9.00 Uhr mit einer Besprechung zur Exkursion im Seminarraum des Hotels Sauberbrey (Ablauf und Bildung von Fahrgemeinschaften). Die Abfahrt ist um 9.30 Uhr vorgesehen. Dort steht die Besichtigung des Herzberger Schlosses auf dem Programm. Manfred Kirchner wird die Interessierten des Lerbacher Kreises durch das mittelalterliche Schloss führen. Zum Abschluss dieser Führung ist ein Besuch des dortigen Museums geplant.

Die Rückfahrt ist gegen 12.00 Uhr vorgesehen. Die anschließende Mittagspause steht zur freien Verfügung.

Am Samstag wird das Veranstaltungsprogramm im Hotel Sauerbrey um 15.00 Uhr nach der Begrüßung durch den Sprecher des Lerbacher Kreises Hans J. K ratsch mit einem Grußwort durch den Lerbacher Ortsbürgermeister Olivier Kutscher fortgesetzt. Er wird über die Entwicklung des Ortes informieren.

Anschließend berichtet Dieter Karl Wolff aus Herzberg über seinen Zufallsfund „Polizeiverordnung und Steuermeldungen, die für den Bezirk Lerbach erlassen sind“ und den Zeitraum 1883 bis 1885 betreffen.

Rainer Kutscher aus Lerbach referiert über die „Lerbacher Viehrollen“, die ihren Ursprung auf das Jahr 1770 zurückzuführen sind.

Danach spricht Dieter Karl Wolff zum Thema Heimatgeschichte, Weltgeschichte und Familieforschung. Die frühe Erforschung der ausstralischen Flora und Fauna durch den Herzberger Botaniker Dr. Ludwig Preiss.

Nach Aussprachen, Gesprächsgruppen und Plenum soll ab etwa 19.30 Uhr im Hotel Sauerbrey zu Abend gegessen werden. Nach dem Essen besteht weiterhin die Möglichkeit für weitere vertiefende Gespräche.

Am Sonntag, 12. Juli 2026, 10.00 Uhr, beginnt im Clubraum des Hotels Sauberbrey die Schlussbesprechung mit Terminfestlegung des nächsten Treffens.

Weitere Informationen zu diesem Treffen vom 10. - 12. Juli 2026 gibt gern der langjährige Sprecher und Organisator des Lerbacher Kreises Hans J. Kratsch, Lerbach, Tel. 05522 954 71 50.

Fotos

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Der Sprecher und Organisator des Lerbacher Kreises Hans J. Kratsch

 

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Archivar Dieter Karl Wolff referierte zu historiscchen Themen vor einem Jahr.

Kreisgruppe Harz hielt Rückblick und Ausblick – Ehrungen standen im Mittelpunkt

Bad Grund (kip) Die Delegierten und der Vorstand der Kreisgruppe Harz im Verband Wohneigentum Niedersachsen (VWE) trafen sich im Schützenhaus in Bad Grund zur Jahreshauptversammlung. Vorsitzender Rüdiger Cerny eröffnete die Versammlung und stellte die Beschlussfähigkeit fest. Seinen besonderen Gruß richtete er an den VWE-Landesvorsitzenden Steffen Brakebusch und an den Vorsitzenden Dirk Albrecht von der VWE-Kreisgruppe Südniedersachsen. Als zusätzlichen Tagesordnungspunkt wurde Ehrungen aufgenommen. Die Niederschrift über die Jahreshauptversammlung am 15. März 2025 wurde mit Änderungen einstimmig genehmigt.

In seinem Grußwort dankte VWE-Landesvorsitzender Steffen Brakebusch für die gute Arbeit der Kreisgruppe und der ihr angeschlossenen Siedlergemeinschaften. Zugleich betonte er, dass er inzwischen seit einem Jahr die vielfältigen Aufgaben des Landesvorsitzenden wahrnehme. Der bisherige Landesgeschäftsführer Tibor Herczeg hat gekündigt. Er übernimmt die Aufgaben des Geschäftsführers in einem Bundesverband. Als Nachfolger konnte ein Jurist gewonnen werden, der am 15. August 2026 seine Arbeit in der Landesgeschäftsstelle aufnimmt. Weiter informierte Steffen Brakebusch über weitere Veränderungen in der Landesgeschäftsstelle. Mit Freude teilte er weiter mit, daß bei der Frühjahrs-Werbeaktion 500 neue Mitglieder dem Verband beigetreten sind.

Breiten Raum seines Grußwortes nahmen die Informationen zu der neuen Homepage des Bundesverbands ein. Über die Landesverbände können sich die Siedlergemeinschaften mit ihrer Homepage künftig darstellen. Über den Förderverein in Hessen können auch die niedersächsischen Gemeinschaften Zuschussanträge für besondere Aktivitäten stellen. Mit den Johannitern wird eine gute Zusammenarbeit gepflegt.

Kreisgruppen-Vorsitzender Dirk Albrecht von der benachbarten Kreisgruppe Südniedersachsen berichtete über die positive Zusammenarbeit mit der VGH-Versicherungsgruppe, über eigenen Aktivitäten; teils in Zusammenarbeit mit den Siedlergemeinschaften.

Die der Kreisgruppe Harz angeschlossenen Siedlergemeinschaften berichteten über ihre ehrenamtlichen Tätigkeiten vor Ort. Die Siedlergemeinschaft Windhausen betonte, dass sie die Mitglieder der Siedlergemeinschaft Gittelde aufnehmen werde. Die Siedlergemeinschaft Osterode feierte ihr 90-jähriges Bestehen. Der Mitgliederbestand ist bei allen Gemeinschaften stabil; einige Gemeinschaften konnten neue Mitglieder gewinnen.

Kreisgruppen-Vorsitzender Rüdiger Cerny gab seinen Bericht über die Vorstandsarbeit. 1089 Mitglieder gehören der Kreisgruppe an. Sein Bericht umfasste die beschlossene Beitragserhöhung zum 1. Januar 2027, die Zuwendungen des Landesverbands an die Kreisgruppen, die Sommerfreizeit des VWE, die Möglichkeiten der Nutzung der VWE-Homepage, die Gartenfachberatung vor Ort und durch den Landesverband, die Rechtsberatung durch den eigenen Rechtsanwalt in Northeim, die Kooperation mit dem SoVD Niedersachsen und der Möglichkeit einer kostenlosen Erstberatung durch die Geschäftsstelle in Osterode auch für Mitglieder der Siedlergemeinschaften.

Kassenwart Lutz Platen listete die Einnahmen und Ausgaben auf und berichtete über einen soliden Kassenbestand und über den Strombonus der HarzEnergie.

Weitere Themen war die Anspruchnahme der Gartenfachberatung vor Ort und die damit verbundenen Kosten, die Erhöhung der Umlagebeiträge des Bundesverbands, die angestrebte Förderung der Siedlergemeinschaften bei Kinderaktionen und regionale Jugend-Freizeiten.

Nach dem Bericht der Kassenprüfer beschlossen die Delegierten einstimmig die Entlastung des Vorstands und des Kassenwarts für 2025.

Für 60 Jahre Vereinstreue ehrte VWE-Landesvorsitzender Steffen Brakebusch das Ehepaar Glatzel von der Siedlergemeinschaft Osterode. Er betonte, dass 60 Jahre Mitgliedschaft eines Ehepaars selten sei. Er verlas die Ehrenurkunde des Landesverbands und überreichte die Ehrenzeichen den Geehrten.

Rüdiger Cerny von der Kreisgruppe schloss sich den guten Wünschen an und überreichte ein Präsent. Frau Glatzel zeigte mit emotionalen Worten die Jahrzehnte ihrer Mitgliedschaft und der davor liegenden Mitgliedschaft ihres Vaters auf. Nicht unerwähnt ließ sie ihre stete Unterstützung der Siedlergemeinschaft Osterode, der ihre Familie seit Gründung angehört.

Über die Ehrung des Vorsitzenden Daniel Schulze, Siedlerverein Eichholz, wurde besonders berichtet.

Vorsitzender Rüdiger Cerny ging weiter auf die Kreisgruppensitzung in Soltau am 22. August 2026 ein und informierte über die Themen, die die Kreisgruppe ansprechen werde.

Mit einem schmackhaften Imbiss und einer leckeren Suppe endete die Jahreshauptversammlung der Kreisgruppe Harz im Schützenhaus in Bad Grund.

 

Fotos

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VWE-Landesvorsitzender Steffen Brakebusch berichtet über die Arbeit dere Landesgeschäftsstelle und des Bundesverbandes.

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Kreisgruppen-Vorsitzender Rüdiger Cerny gibt seinen Jahresbericht.

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Ehepaar Glatzel wird für 60 Jahre Treue geehrt.

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Vorsitzende und Delegierte der Siedlergemeinschaften berichten über die ehrenamtliche Arbeit in den Siedlergemeinschaften.

Am 24. Juni wird das Johannisfest gefeiert - "Tripp, trapp, Käsenapp , heute ist Johannistag" wird wohl zum Fest oft gesungen

Bad Grund (kip) Am Mittwoch, 24. Juni 2026, ab 15.00 Uhr, wird auf dem St. Antoniusplatz neben der mächtigen St. Antoniuskirche dieses Brauchtums nach alter Tradition gefeiert. Der Harzklub Bad Grund um Georg und Klaus Heberle sorgen mit vielen Helfern für das leibliche Wohl. Kaffee und selbstgebackenen Kuchen, Eierkränze, der Johanni-Burger, Kaltgetränke und Leckereien vom Grill sind im Angebot. Alexander Hinz mit weiteren Sängerinnen laden zum Gesang und Tanz um den bunt-geschmückten Johannisbaum jung und alle ältere Junggebliebenen ein. Die Johanni-Band unterstützt die um den Johannisbaum tanzende Sängerschar. Zum Abend tritt die Brauchtumsgruppe „Harzer Roller“ des örtlichen Harzklubs auf.

Auf den Taubenborner Wiesen wird auch um einen bunt-geschmückten Baum getanzt und gesungen. Ein Kinderprogramm steht im Vordergrund. Auch hier wird in aufgebauten Zelten für das leibliche Wohl gesorgt.

Mit dem Ruf „Tripp, trapp, heute ist Johannistag“ zog einst eine längere Menschenkette junger und junggebliebener Einwohner am 24. Juni durch die Bergstadt Bad Grund und lud zum Fest ein. Später versammelten sich jung und alt im Kreis um den bunt geschmückten Johannisbaum, der zu diesem Fest aufgestellt wurde.

Weltweit wird von Christen mit unterschiedlichen Bezeichnungen der Tag des Täufers am 24. Juni gefeiert. Die Kirchen luden in überwiegend evangelischen Regionen dazu ein. Es ist nach wie vor ein bedeutender Sommerfesttag. In einigen Ländern -besonders in skandinavischen Ländern wird dieser Tag als Sonnenwendfeier bezeichnet. Aus diesem Anlass werden große Feuer angezündet und um dieses Feuer getanzt. In den zurückliegenden Jahren feierten jung und alt in allen Oberharzer Bergstädten. Es war in früheren Jahren ein arbeitsfreier Feiertag. Nach dem Gottesdienst begannen die Feiern nach überlieferten Brauchtum.

 

Johannestag kam mit Bergleuten aus dem Erzgebirge?

Der Johannestag wurde vermutlich im 16. Jahrhundert von den einwandernden Bergleuten aus dem Erzgebirge im Harz eingeführt. Nach Fr. Günther (Der Harz, 1888) soll der Johannistag ein Erbteil der Zuwanderer aus der oberfränkischen Heimat sein. Weiter heißt es dort: Es holten die Bergleute eine vom Förster für 50 oder 75 Pfennig angewiesene Tanne (Fichte) aus dem Wald und stellten diese mit stillschweigender Genehmigung der Polizei auf der Straße auf. Dafür waren zunächst die Pflastersteine aufgenommen und ein entsprechendes Erdloch ausgehoben, in das die Fichte behutsam mit Nachbarschaftshilfe gesetzt wurde. Die Frauen und Mädchen übernahmen das Schmücken des Baumes mit bunt bemalten Eierschalen-Ketten. In einigen Orten wurde die Fichte mit Wiesenblumen -insbesondere in Buntenbock- geschmückt. Die Mädels trugen aus Wiesenblumen geflochtene Kränze im Haar und die Jungen hatten aus Wiesenblumen ein kleines Sträußchen an ihrem Hemd. Eine zuvor gebundene Krone wurde auf die Spitze der Fichte gesetzt. So entstand der Johannisbaum zu Aller Freude.

Anfangs wurden Tische und Bänke aufgestellt, von denen die Nachbarn schon am Nachmittag dem bunten Treiben der Kinder und Schuljugend zuschauten.

 

Mit Hausmusik wurde gefeiert

Eine Harzzither, eine Ziehharmonika, eine Triangel, eine Geige und ein Horn, von musikalischen jungen Bergleuten gespielt, bilden das Orchester, und es ist wunderbar zusammengesetzt. So ist die Musik doch harmonisch und das Spiel taktfest, so Günther in seinem Buch „Der Harz“ von 1888. Das Harzer Nationallied „Glückauf, ihr Bergleut!“ ist immer gern anzuhören. Dieses Lied begeistert noch heute alt und jung.

In den Wochen vor dem Johannistag wurden früher in den Schulen Lieder zu diesem Fest am 24. Juni eingeübt. In Bad Grund hatte die Schuljugend in ihren Familien Eier ausgeblasen. Die Eierschalen wurden in der Schule -später auch im Kindergarten- bunt bemalt. Die bunten Eierschalen fädelten die Schüler zu langen Ketten auf, die die zum Johannistag aufgestellte Fichte schmückten. Weitere Eierschalen wurden mit bunten Bändern am Baum befestigt. Eine meistens aus Eichenlaub und von der Nachbargemeinschaft gefertigte Krone zierte die Spitze des Baumes.

 

Ablauf der Feier

Am frühen Nachmittag feierten die Kinder. Sie sangen seinerzeit die mündlich überlieferten Johannislieder. Sie tanzten rund um den buntgeschmückten Baum. Zur Stärkung wurde ihnen Kakao und selbstgebackener Kuchen gereicht. Häufig gab es die beliebten Eierkränze; in jüngeren Jahren -der Zeit angepasst- kreierte die Johanni-Gemeinde „Adeles Eck“ Johanni-Burger.

Am Abend trafen sich die Jugend und ältere Einwohner zum Tanz und zum gemütlichen Zusammensein. Fröhliche Johannilieder wurden zu den Klängen von Gitarre und Akkordeon angestimmt. Bis zum frühen Morgen wurde oft ausgelassen gesungen und getanzt. Manches Mal wurde das Fest daheim in der „guten“ Stube fortgesetzt.

 

Johannigemeinde „Adeles Eck“ richtete viele Jahre das Fest aus

2013 richtete die Johanni-Gemeinde „Adeles Eck“ zum 40. Mal das Johannisfest aus. In Bad Grund waren in den 1970/1980er Jahren bis zu acht Johannisbäume an verschiedenen Plätzen aufgestellt. So standen beispielsweise Johannisbäume in der Pfarrwiese, in der Langen Straße (heute Helmkampff-Straße), vor der früheren katholischen Kirche, am Kindergarten „Grüne Tanne“, auf dem Hübichweg (im oberen und unteren Teil), an der Bergstraße (heute Schurfbergstraße), vor dem damaligen Kurmittelhaus in der Elisabeth-Straße und auf dem Marktplatz. Hinzukamen noch mehrere kleine Feiern von Hausgemeinschaften oder Nachbarn. Der Johannisbaum auf dem Marktplatz war nach alter Überlieferung den Konfirmanden und Vorkonfirmanden vorbehalten. Am Johannisbaum vor dem Kurmittelhaus fanden sich zahlreiche Kurgäste und Urlauber ein, um das Johannisfest mitzufeiern. Es war für sie eine willkommene Gelegenheit, das örtliche Brauchtum und die Gepflogenheiten kennenzulernen. Die Jodlermeister Harry Brandt und Horst Heberle, Grundner Urgesteine, unterstützten einst mit ihrem Gesang die jährlichen Brauchtumsfeste.

Aus der Historie

Auf dem Platz vor der ehemaligen Taubenborn-Kapelle veranstalteten Frau Besoke, Frau Lange, Frau Werth zur Osten und Frau Mierendorf mit den Kindern 1972 erstmals ein Johannisfest. Weiter wird berichtet, dass 1972 auf der Bahnhofstraße (heute Straße „Am Georg-Stollen“) eine schöne Fichte als Johannisbaum aufgestellt war. Frau Preiß, Frau Goike, Frau Kösel und andere aus der Nachbarschaft hatten Kuchen gebacken und bewirteten die Kinder. Firmen unterstützten dieses Fest mit ihren Produkten. Weitere örtliche Bäcker belieferten mit Backwaren zum Johannisfest die Nachbargemeinschaften an anderen Plätzen.

So wird unter anderem berichtet, dass Marlies Burchardt mit den Kindern im örtlichen Kindergarten seinerzeit Schmuck für den Johannisbaum „bastelte“. Die Lehrkräfte der örtlichen Schulen im Teufelstal und Taubenborn hatten eine Art Patenschaft für das Singen der überbrachten Johannilieder mit der Schuljugend übernommen. Sie fanden sich zum geselligen Brauchtumsfest am Nachmittag ein. Hin und wieder trugen die Kinder kleine Theaterstücke und Spiele vor.

Die Lebensgewohnheiten änderten sich und damit auch das Brauchtum in der Bergstadt Bad Grund. Der Johannistag als arbeitsfreier Feiertag mit Kirchgang wurde abgeschafft. Die Johannisfeiern an den verschiedenen Plätzen in Bad Grund wurden nach und nach weniger. In 1972 wird berichtet, dass noch sechs Johannisbäume aufgestellt waren. Mit der Änderung des Schulwesens in 1972 beteiligte sich die örtliche Schule nicht mehr am Johannisfest. In Bad Grund gab es nur noch eine Grundschule für die Schulkinder aus Bad Grund und Windhausen (Klasse 1-4), während die Schüler ab Klasse 5 zur Haupt- und Realschule (Oberschule) in Badenhausen oder zum Tilman-Riemenschneider-Gymnasium in Osterode gingen.

In den letzten Jahren wurde das Johannisfest in der Bergstadt nur noch auf dem Platz „Adeles Eck“ (Platz zwischen Helmkampff-Straße und Osteroder Straße vor dem Restaurant „Altes Backhaus“) und auf den Taubenborner Wiesen gefeiert. Seit 2018 lädt die Johannigemeinde zum Traditionsfest auf dem St. Antonius-Platz (Platz zwischen der St. Antonius-Kirche und dem ehemaligen Rathaus der Bergstadt) ein. Das letzte Johannnisfest vor dem Restaurant „Altes Backhaus“ wurde 2017 gefeiert.

 

Johannisfeste im Corona-Lockdown

Aus corona-bedingten Gründen musste in 2020 das Johannisfest auf dem St. Antonius-Platz ausfallen. Mit einem freundlichen Aushang rings um einen kleineren aufgestellten Johannisbaum auf dem St. Antonius-Platz erläutert die Johannigemeinde „Adeles Eck“ warum in 2020 kein Johannisfest mit Tanz und fröhlichen Liedern stattfinden darf. Dieser Aushang beinhaltet den Wunsch: Wir sehen uns spätestens zum Jubiläumsfest 2021 wieder. Bleibt alle gesund! Sie grüßt mit „3fach Tripp, trapp, Käsenapp“.

Wegen der unklaren Rechtslage zur Corona-Situation (Einhaltung der Hygiene-, Anstands- und weiteren Vorschriften) fiel leider auch in 2021 das Johannisfest auf dem Antonius-Platz aus. Doch einige Einwohner waren gekommen, um den Johannisbaum auf den St. Antonius-Platz zu tanzen und zu feiern

Auf der Taubenborner Wiese fand in 2020 nur ein sehr kleines Fest für die Kinder statt.

In Jahr 2021 wird auf der Taubenborner Wiese kein Johannisfest gefeiert. Dafür wird ein Malwettbewerb für die Kindern angeboten.

In diesem Jahr wird am 24. Juni 2026 auf dem Platz vor der St. Antonius-Kirche und auf den Taubenborner Wiesen gefeiert.

 

Bei jedem Wetter wurde gefeiert

Nicht immer konnten die Johannisfeste bei trockenen sommerlichen Temperaturen gefeiert werden. Dann wurde das Brauchtumsfest kurzum in den Häusern gefeiert, die rund um den Johannisbaum standen. Gefeiert wurde mit Regen. In den letzten Jahren wurden Zelte rund um den Johannisbaum aufgestellt. Sie luden zum Feiern ein und boten Schutz bei ungünstiger Witterung. In 2003 haute eine Sturmböe den Johannisbaum am „Adeles Eck“ um. Glücklicherweise wurde niemand verletzt.

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Verbraucherzentrale Niedersachsen

Verbindungsprobleme und untergeschobene Verträge: häufigste Beschwerdegründe

Verbraucherzentrale Niedersachsen sieht Gesetzgeber in der Pflicht

Hannover (kip) Die VBZ Niedersachsen teilt mit: Probleme mit instabilen Internetverbindungen, zu niedrigen Geschwindigkeiten und Ausfällen dominieren weiterhin die Beschwerden von Verbraucherinnen und Verbrauchern im Bereich Telekommunikation. Gleichzeitig bleibt auch das Problem untergeschobener Verträge auf einem hohen Niveau. Die Verbraucherzentrale Niedersachsen fordert einheitliche Mindeststandards und wirksame Schutzmechanismen für Betroffene.

Ob im Homeoffice, beim Streaming oder im Alltag: Eine stabile Internetverbindung ist für viele Menschen unverzichtbar geworden. Doch häufig halten Internetverträge nicht das, was sie versprechen. Die Beschwerden zu Störungen oder einer verminderten Geschwindigkeit, sowohl im Mobilfunk als auch im Festnetz, sind weiterhin hoch. Hinnehmen sollte das niemand. Denn Verbraucherinnen und Verbraucher haben unter Umständen einen gesetzlichen Anspruch auf Minderung, Entschädigung bei einem Totalausfall oder sogar auf eine außerordentliche Kündigung. „Wichtig ist, die Störung umgehend zu melden und dem Anbieter eine klare Frist zur Behebung zu setzen“, erklärt Jana von Bibra, Rechtsexpertin der Verbraucherzentrale Niedersachsen. „Verstreicht diese erfolglos, kann ein Sonderkündigungsrecht greifen.“

Neue Minderungsrechte – mit Einschränkungen

Ist das Internet dauerhaft zu langsam, machen es Apps der Bundesnetzagentur möglich, die Geschwindigkeit zu messen. Wenn die tatsächlich erbrachte Leistung erheblich von der vertraglich zugesicherten abweicht, kann der Preis gemindert werden. Im Festnetz muss an mehreren Messtagen ein Großteil der versprochenen Geschwindigkeit erreicht werden. Im Mobilfunk gelten hingegen unterschiedliche Schwellenwerte: In dünn besiedelten Gebieten haben Anbieter mehr Spielraum als beispielsweise in der Stadt. „Dass die Mindestanforderungen im Mobilfunk je nach Wohnort stark variieren, sehen wir kritisch“, so von Bibra. „Verbraucherinnen und Verbraucher auf dem Land müssen teils deutlich schlechtere Leistungen akzeptieren als in städtischen Gebieten – das widerspricht dem Ziel einer gleichwertigen Mobilfunkversorgung.“

Hinzu kommt: Die konkrete Höhe der Minderung ist nicht festgelegt. Anbieter berechnen diese unterschiedlich und oft wenig transparent. „Hier wäre eine klare, pauschale Regelung hilfreich“, sagt von Bibra. „Aktuell liegt die Berechnung bei den Unternehmen selbst – das erschwert es Betroffenen, ihre Ansprüche verbindlich durchzusetzen.“

Der Minderungsrechner der Verbraucherzentralen berechnet kostenlos einen möglichen Anspruch und erstellt passende Schreiben an den Anbieter.

Untergeschobene Verträge

Ein weiterer Beschwerdeschwerpunkt bleibt der Abschluss von Verträgen ohne klare Zustimmung, etwa am Telefon, an der Haustür, im Shop oder durch irreführende Online-Angebote. „Niemand sollte in einem langfristigen Vertrag feststecken, den er oder sie so nicht abschließen wollte“, betont von Bibra. „Die anhaltenden Beschwerdezahlen in dem Bereich zeigen, dass hier der Gesetzgeber nachbessern muss. Erste Schritte wären beispielsweise das Verbot von Haustürwerbung ohne ausdrückliche Einwilligung oder die Einführung eines Widerrufsrechts bei Vertragsschluss vor Ort im Shop.“

Mehr Transparenz und faire Bedingungen gefordert

Die Verbraucherzentrale Niedersachsen fordert daher klare und verbraucherfreundliche Regelungen: einheitliche Mindeststandards bei der Leistung, nachvollziehbare Minderungsregelungen und wirksamere Schutzmechanismen gegen untergeschobene Verträge.

Bei Fragen hilft die kostenlose Beratung der Verbraucherzentrale Niedersachsen – vor Ort, telefonisch und per Video.

Verbraucherzentrale Niedersachsen

Verbraucherzentrale Niedersachsen mahnt 1&1 wegen irreführender Werbeversprechen ab

Hannover (vbz/kip) Die Verbraucherzentrale Niedersachsen informiert: Die 1&1 Telecom GmbH erweckt mit einem Werbeschreiben den Eindruck, ein Glasfaseranschluss sei bereits zur Fußball-WM möglich. Der Verfügbarkeitscheck des Anbieters zeigt jedoch: Vor Oktober 2026 ist mit einem Anschluss nicht zu rechnen. Die Verbraucherzentrale Niedersachsen hat das Unternehmen wegen dieses irreführenden Werbeversprechens abgemahnt.

Zur WM ‚ins beste Netz‘ wechseln: So lockt Ende Mai der Telekommunikationsanbieter 1&1 in einem Werbebrief die Bewohnerinnen und Bewohner eines Hauses in Hannover. Darin garantiert das Unternehmen ‚die zeitnahe Schaltung‘ des Glasfaseranschlusses. Erst auf den nächsten Seiten wird in leicht übersehbaren Sternchenhinweisen im Kleingedruckten erklärt, dass je nach Region der Ausbau des Glasfasernetzes erst noch erfolgen muss. „So ein Hinweis darf zur Erläuterung genutzt werden, aber nicht gleich das komplette Werbeversprechen aufheben“, kritisiert Jana von Bibra, Rechtsexpertin der Verbraucherzentrale Niedersachsen. Denn erst beim Besuch der 1&1-Website macht der dortige Verfügbarkeitscheck deutlich: Internet via Glasfaser ist in dem betroffenen Haus voraussichtlich zwischen Oktober 2026 und Oktober 2027 möglich – und damit lange nach der Fußball-WM. „Unternehmen haben sehr genaue Ausbaupläne. Statt mit falschen Werbeversprechen zu locken, sollten sie diese Zeiträume gegenüber Verbraucherinnen und Verbrauchern transparent kommunizieren“, betont von Bibra. „Andernfalls schwindet leicht das Vertrauen in den Glasfaserausbau und die Wechselbereitschaft sinkt.“

Die Verbraucherzentrale Niedersachsen fordert 1&1 mit ihrer Abmahnung auf, solche irreführenden Werbeversprechen zu unterlassen. Das Unternehmen hat bis zum 26. Juni Zeit auf die Abmahnung zu reagieren. 

Harzklub Windhausen

Harzklub Windhausen hatte zum Arbeiseinsatz am 13. Juni 2026 eingeladen

 

Windhausen (kip) Zu einem Arbeiseinsatz am Samstag, 13. Juni 2026, 9.00 Uhr, an der Wanderhütte am Steinbühl luden der Hüttenwart Lars Herrmann und der Wegewart Rainer Pinnecke ein.

Dringende Malerarbeiten sind notwendig. Außerdem muss ein Geländer erneuert und ein abgängiger Zaun soll entfernt werden. Zu diesen Arbeiseinsätzen benötigen der Hüttenwart und der Wegewart Unterstützung. Sie würden sich freuen, wenn sie bei ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit durch Harzklubmitglieder und Freunde des Harzklub-Zweigvereins unterstützt werden. Jeder Helfende wird gebeten, seine notwendige Arbeitsschutzkleidung wie beispielsweise Arbeitshandschuhe mitzubringen.

 

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Steinbühlhütte des Harzklubs Windhausen

Biochemischer Verein CLZ

Zu verschiedenen Veranstaltungen lädt der Biochemische Verein Clausthal-Zellerfeld ein

 

Bad Grund/Clausthal-Zellerfeld/Osterode (kip) Der Biochemische Verein Clausthal-Zellerfeld pflegt ein aktives Vereinsleben. Monatlich treffen sich die Freunde der Schüssler Salz an verschiedenen Orten.

Zum diesjährigen Sommerfest am Samstag, 27. Juni 2026, 17.00 Uhr, im Polsterberger Hubhaus lädt die Vorsitzende des Biochemischen Vereins herzlich ein. Es wird ein Kostenbeitrag von 22,00 Uhr, je Person erhoben. Aus organisatorischen Gründen wird eine Anmeldung bis 18. Juni 2026 bei der Vorsitzenden erbeten.

Am Donnerstag, 10. September 2026, unternimmt der Biochemische Verein Clausthal-Zellerfeld mit dem befreundeten Biochemischen Verein Lautenthal ein Tagesbusfahrt zur Firma Pflüger. Eine Betriebsbesichtigung und Informationen zu Ergänzungsmitteln ist vorgesehen.

Weitere Informationen gibt gern die Vorsitzende Elke Blohm, Tel. 05381-46355.

Siedlergemeinschaft "Grüne Tanne" Bad Grund

Siedlergemeinschaft „Grüne Tanne“ knobelt am 18.06. 2026

 

Bad Grund (kip) Zu einem Knobelnachmittag lädt die Siedlergemeinschaft „Grüne Tanne“ zu Donnerstag, 18. Juni 2026, 15.00 Uhr, im Vereinsraum „Altes Rathaus“ in Bad Grund, Markt 18, ein. Diese Knobelnachmittage finden wieder regelmäßig jeden dritten Donnerstag im Monat statt..

Eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich.

Weitere Informationen gibt gern Vorsitzender Jürgen Knackstädt, Telefon 05327 2210.

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